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Hannover 96 „Erst einmal da unten rauskommen“
Sportbuzzer Hannover 96 „Erst einmal da unten rauskommen“
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00:17 31.12.2015
Von Christian Purbs
Er weiß, worauf er sich eingelassen hat: Thomas Schaaf, neuer Trainer von Hannover 96. Quelle: Peter Steffen
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Hallo Herr Schaaf, hatten Sie genau wie 96-Geschäftsführer Martin Bader ein unruhiges Weihnachtsfest, oder war Ihnen da schon klar, dass Sie bei 96 zusagen?

Die ersten Gespräche gab es nach der Entscheidung, dass 96 sich von Michael Frontzeck trennt. Natürlich habe ich mir in den folgenden Tagen Gedanken gemacht und mich damit beschäftigt. Es waren positive, gute Gespräche, die dann zu meiner Entscheidung geführt haben.

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Warum haben Sie sich für Hannover 96 entschieden?

Weil es eine sehr reizvolle Aufgabe ist. Durch die vielen Jahre in Bremen kenne ich Hannover ein bisschen, habe dort viel erlebt. Natürlich habe ich auch ehemalige Spieler wie Christian Schulz und Leon Andreasen verfolgt. Man hat gesehen, was Martin Kind mit seinem Team erreicht hat, dass 96 sehr erfolgreich sein kann. All diese Informationen ergeben ein sehr reizvolles Gesamtbild. Die aktuelle Situation ist allerdings sehr schwierig. Die wichtigste Aufgabe ist es jetzt, da unten rauszukommen. Und dieser Aufgabe stelle ich mich gerne.

Es ist schon ein bisschen her, dass Sie eine Mannschaft vor dem Abstieg retten mussten.

Als die Werder übernommen habe, war die Lage noch viel kritischer. Vier Spieltage vor Saisonende waren wir mit einem Bein abgestiegen. Minimum. Insofern ist mir die Situation nicht unbekannt.

Sie trainieren die Mannschaft zum ersten Mal am 4. Januar. Reicht die Zeit bis zum Rückrundenstart, um zumindest einige Veränderungen vorzunehmen?

Die Frage stellt sich nicht. Es muss reichen, ganz einfach. Wenn man anfängt zu sagen: „Das hätte ich gerne noch, und das auch noch.“ Das macht keinen Sinn, weil man diese Zeit einfach nicht hat. Man muss versuchen, die Zeit, die einem bleibt, so sinnvoll wie möglich nutzen. Wir werden vom ersten Tag an alles versuchen, aber zunächst geht nur um die Aktualität. Um alles andere brauchen wir uns erst einmal keine Gedanken zu machen.

Interview: Christian Purbs

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