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Hannover 96 Cherundolo geht, Andreasen bleibt
Sportbuzzer Hannover 96 Cherundolo geht, Andreasen bleibt
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00:16 01.06.2015
Von Christian Purbs
Am Freitag gab Frontzeck erste Änderungen im Team bekannt: Andreasen bleibt, Cherundolo geht. Quelle: Archiv
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Hannover

Hannover. Nachdem mit Michael Frontzeck als Trainer und Dirk Dufner als Sportdirektor die beiden Schaltstellen beim Fußball-Bundesligist Hannover 96 besetzt sind, haben nun die Planungen des Spielerkaders für die kommende Saison Priorität. Neue Spieler präsentierte Frontzeck gestern während einer Pressekonferenz zwar nicht, er ließ jedoch durchblicken, mit welchen 96-Profis, deren Vertrag zum 30. Juni ausläuft, er gerne weitermachen würde.

Leon Andreasen begann seine Fußball-Karriere in Dänemark und kam nach einigen Wechseln nach Deutschland – 2009 unterschrieb er bei Hannover 96.

Dazu gehört Leon Andreasen. „Ich mag ihn als Spieler und Person sehr gerne. Ich denke, wir werden ihn auch nächstes Jahr wieder in Hannover sehen“, sagte Frontzeck. Der Einjahresvertrag des Mittelfeldspielers hätte sich nur automatisch verlängert, wenn der Däne in der abgelaufenen Saison auf 20 Spiele gekommen wäre. Der 32-Jährige kam aber nur 16-mal in der Bundesliga zum Einsatz. „Ich hoffe, dass ich in Hannover bleiben kann. Ich wäre traurig, wenn ich gehen muss“, hatte Andreasen unmittelbar nach dem Spiel gegen Freiburg gesagt. Unterschrieben ist noch nichts, es sieht aber sehr nach einem neuen Vertrag für Andreasen aus.

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Halten möchten die „Roten“ auch Jimmy Briand, der beim Saisonfinale unter Frontzeck im Sturmzentrum zu den Leistungsträgern bei den „Roten“ zählte. „Er hat in den entscheidenden Spielen richtig gut gespielt. Zurzeit ist er bei seiner Familie in Lyon, wir werden mit ihm reden, und dann sehen, wie er sich entscheidet“, sagte Frontzeck.

Am Ende war es noch einmal emotional: Vor dem letzten Saisonspiel in der HDI-Arena wurde der frühere 96-Kapitän Steven Cherundolo offiziell verabschiedet – unter dem lautstarken Jubel der Fans.

Ob Joselu eine Zukunft bei 96 haben wird, müsse man abwarten, sagte Frontzeck. „Joselu hat außergewöhnliche Qualitäten. Es ist ein Spieler, der den  Unterschied ausmachen kann.“ Der Angreifer, der bei 30 Einsätzen insgesamt acht Tore erzielte, sei zuletzt „in eine Abwärtsspirale gerutscht, die schwierig zu stoppen war“, sagte Frontzeck. Er habe mit dem Spanier zweimal über die Dinge gesprochen, die der Stürmer in Zukunft verbessern müsse. Ansonsten gelte auch für Joselu: „Neue Saison, neues Glück. Jeder hat seine Chance.“

Neu besetzt werden soll die Position von Steven Cherundolo, der unter Frontzeck Co-Trainer war. „Es war klar, dass Steven nach den fünf Spielen zur U15 von 96 zurückgeht und seine Trainerlaufbahn in kleinen Schritten plant und umsetzt“, sagte der 96-Trainer.

(mit lni)

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