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Hannover 96 „Hannover ist wie mein Zuhause“
Sportbuzzer Hannover 96 „Hannover ist wie mein Zuhause“
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09:38 13.06.2015
Von Jörg Grußendorf
Noch ein Jahr bei 96: Leon Andreasen.
Noch ein Jahr bei 96: Leon Andreasen. Quelle: Sielski
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Hannover

Hannover. Von den Nachwuchsspielern sind einige länger bei 96, von den gestandenen Profis jedoch nur Manuel Schmiedebach, und das auch nur knapp vier Monate. Leon Andreasen, seit Januar 2009 in Hannover, kann man mit Fug und Recht als einen „echten Roten“ bezeichnen. Am gestrigen Freitag hat der 32-jährige defensive Mittelfeldspieler einen neuen Kontrakt unterzeichnet und sich für ein weiteres Jahr an den Bundesligisten gebunden.

„Ich freue mich, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat und auf die weiteren Aufgaben mit 96“, sagte Andreasen. „Mein Sohn ist hier - Hannover ist wie mein Zuhause. Von daher habe ich mich mit der Entscheidung nicht schwergetan.“

Trotz endloser und zum Teil schweren Verletzungen hat der sympathische Däne es auf 80 Spiele für 96 gebracht und dabei 13 Tore erzielt. In der vergangenen Saison war er 17-mal dabei und traf beim wichtigen 2:0-Erfolg gegen den Hamburger SV - bei 20 Einsätzen hätte sich sein Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert. So musste verhandelt werden; gestern machte er mit seiner Unterschrift alles klar.

Gut möglich ist, dass die „Roten“ nach der schweren Verletzung von Hiroshi Kiyotake im Mittelfeld noch einmal umdenken müssen. Bislang wurde dort vor allem für die Außenpositionen noch nach Verstärkung gesucht. Kiyotake aber war für das zentrale Mittelfeld eingeplant - und es ist eher unwahrscheinlich, dass er nach dem Mittelfußbruch, erlitten im Trainingslager mit der japanischen Nationalmannschaft, zum Saisonstart am 14. August wieder einsatzfähig ist. Intensiviert 96-Sportdirektor Dirk Dufner deshalb die Suche nach einem zentralen Mittelfeldmann, oder versucht Trainer Michael Frontzeck, die Lücke bis zur Rückkehr von Kiyotake anders zu schließen? Andre Hoffmann, Salif Sane, Manuel Schmiedebach und Andreasen haben allerdings vor allem in der Defensive ihre Qualitäten. Mit seinen technischen Fertigkeiten könnte Schmiedebach in die Rolle schlüpfen, dagegen spricht seine Torungefährlichkeit. In dieser Hinsicht könnte er Kiyotake nicht gleichwertig ersetzen.

Vielleicht rückt jetzt der Schweizer Fabian Frei jetzt doch wieder mehr in den Mittelpunkt bei der Suche nach Verstärkungen. Der 26-Jährige vom FC Basel ist allerdings auch bei anderen Bundesligisten im Gespräch. Sehr intensiv bemüht sich der FSV Mainz 05 um Frei.

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