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Hannover 96 Runderneuert gegen Schalke
Sportbuzzer Hannover 96 Runderneuert gegen Schalke
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00:15 24.08.2013
Von Jörg Grußendorf
Karim Haggui – hier mit Leon Andreasen (links) – darf sich Hoffnungen machen, gegen Schalke in die 96-Startelf zurückzukehren. Quelle: Ulrich zur Nieden
Hannover

Der Stachel sitzt doch sehr tief. Die Leistung - besser: Nicht-Leistung - und das klare Ergebnis der „Roten“ in Mönchengladbach wirken nach. Immer noch. „Ich hätte nicht gedacht, dass uns so etwas passiert“, sagte etwa Dirk Dufner, der Sportdirektor von Hannover 96, nach dem 0:3. Und auch Chefcoach Mirko Slomka hat  am Mittwoch eine deutliche Reaktion gezeigt und seine sogenannte A-Mannschaft im Training kräftig durcheinandergewirbelt. Das Bemerkenswerteste: Jan Schlaudraff kehrte zurück, und Abwehrchef Salif Sané spielte Rechtsverteidiger.

Mit Umstellungen war eigentlich schon am Dienstag, bei der ersten Einheit nach dem missglückten Gladbach-Auftritt, gerechnet worden. Doch da beließ Slomka fast alles beim Alten, sieht man mal davon ab, dass Leon Andreasen (Oberschenkelverhärtung) und Szabolcs Huszti (Adduktorenprobleme) fehlten. Von den anwesenden Gladbach-Verweigerern stand lediglich Rechtsverteidiger Hiroki Sakai im B-Team. Da Christopher Avevor, der in den Plänen des Trainers keine konkrete Rolle spielt, den Platz des Japaners einnahm, war das Ganze zu vernachlässigen.

Bittencourt prüft die 96-Abwehrmauer, Slomka versammelt seine A-Elf und Karim Haggui gibt die Richtung vor: Das Training von Hannover 96 am Mittwoch, 21. August 2013.

Im Nachhinein entsteht der Eindruck, als wollte Slomka am Dienstag allen noch einmal eine Chance geben. „Wir haben einen großen Konkurrenzkampf“, sagte der 45-Jährige, „da muss sich jeder jeden Tag im Training aufs Neue beweisen. Da werde ich keine Unterschiede machen.“

Zwei, die ohnehin unter besonderer Beobachtung standen, weil über ihre Seite in Gladbach viel zu viel passierte, haben diese Vorgabe anscheinend nicht umgesetzt: Leonardo Bittencourt und Sakai (auch wenn er im B-Team stand). Beide hatten schon beim Auftakt gegen den VfL Wolfsburg trotz des 2:0-Sieges nicht überzeugt und scheinen ihren Platz in der Stammelf vorerst los zu sein.

Sofern das Ganze am Mittwoch nicht eine Finte Slomkas war, um Sonnabend Gegner Schalke (15.30 Uhr, HDI-Arena) zu verunsichern, darf sich jetzt außer Schlaudraff auch Karim Haggui Hoffnungen auf einen Einsatz gegen die Gelsenkirchener machen. Der Tunesier, der gegen Wolfsburg stark spielte und gegen Mönchengladbach nicht berücksichtigt wurde, rückte in die Innenverteidigung neben Marcelo, dessen Auftritt bei seinem Debüt am vergangenen Sonnabend noch einiges zu wünschen übrig ließ. Linksverteidiger blieb Sébastien Pocognoli, Torwart natürlich Ron-Robert Zieler.

Im defensiven Mittelfeld hat Leon Andreasen einen neuen Nebenmann erhalten: Edgar Prib. Dessen Part im offensiven Mittelfeld nahm der erheblich kreativere Schlaudraff ein, dem Slomka gegen Gladbach gar nicht und gegen Wolfsburg nur kurz vertraut hat. Der Trainer hatte Anfang der Woche schon das Einzelgespräch mit dem Mittelfeldspieler gesucht. „Wir wollen gemeinsam einen Weg finden, dass er wieder in die Mannschaft kommt“, sagte Slomka. Nebenleute Schlaudraffs im offensiveren Dreier-Mittelfeld waren Lars Stindl (bisher defensiv zentral) auf rechts und Huszti (links). Vorn durfte sich weiter Mame Diouf versuchen.

Insgesamt eine Mannschaft, die mehr Kompaktheit und Spielwitz verspricht, als die, die sich in Gladbach vorführen ließ.

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