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Hannover 96 Pinto rüttelt die „Roten“ wach
Sportbuzzer Hannover 96 Pinto rüttelt die „Roten“ wach
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11:36 13.02.2012
Von Volker Wiedersheim
Sergio Pinto (li.) im Duell mit dem Mainzer Radoslav Zabavnik.
Sergio Pinto (li.) im Duell mit dem Mainzer Radoslav Zabavnik. Quelle: z. N.
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Mainz

Ron-Robert Zieler: Der Torwart, der am Sonntag seinen 23. Geburtstag feierte, war ohne Abwehrchance beim Mainzer Führungstreffer von Mohamed Zidan (7. Minute). Sicher bei fast allen Rückpässen und auf dem Posten beim Versuch mit der Hacke von Eric Maxim Choupo-Moting. Note 2,5

Steve Cherundolo: Die seit dem Rückrundenstart verbesserte Form hält. Der Amerikaner stand hinten meist sicher, dribbelte vorn erfolgreich, nur beim letzten Pass haperte es. Direkt nach der Pause köpfte er einen Ball von der Linie – das Spiel wäre sonst zu Mainzer Gunsten entschieden gewesen.Note 2,5

Mario Eggimann: Brauchte eine Weile, sich auf das Tempo von Choupo-Moting einzustellen, sorgte dann aber mit Präsenz dafür, dass sich Adam Szalai nicht recht entfalten konnte. Sein Anteil an der Serie ohne 96-Niederlagen ist nicht zu unterschätzen.Note 3

Karim Haggui: Der Kaltstart nach der Rückkehr vom Afrika-Cup misslang – bei Zidans Tor kam er zu spät zum Stören. Danach wurde er sicherer und war schließlich am späten Ausgleich beteiligt.Note 3,5

Christian Pander: Der Linksverteidiger hob das Abseits bei Zidans Führungstreffer auf und zeigte auch sonst Nachlässigkeiten im Stellungsspiel. Er blieb zu oft auf Distanz zu seinen Gegnern. Nach wenig überzeugenden Standards verbesserte die Hereingabe zum späten Ausgleich den schwächeren Gesamteindruck.Note 4

Jan Schlaudraff: Musste nicht Stürmer sein, um ein gutes Spiel zu zeigen. Erfüllte die systembedingt mehrfach wechselnden Aufgaben gut. Scheiterte mit einem satten Schuss an Christian Wetklo (36.) und zeigte sich in der Nachspielzeit bei einem taktischen Foul kompromisslos. Gab Gelb, musste aber sein.Note 2

Lars Stindl: Bewies erneut, dass er auch die zentrale Mittelfeldposition mit Leben erfüllen kann. Gute Flanken, gute Zweikampfwerte – allerdings früh mit Gelb verwarnt und daher zur Sicherheit durch Schmiedebach ersetzt (68.).Note 3

Sergio Pinto: Anfangs fehlte es an Präsenz, seine Torschüsse blieben harmlos. Setzte nach einem ärgerlichen Fehlpass ein Zeichen mit einem energischen Foul, für das er Gelb sah – da allerdings ging ein Ruck durchs Team.Note 3,5

Konstantin Rausch: Lief für zwei, blieb aber weiter einiges an Effektivität schuldig. Ein paar gute Flanken, ärgerliche Fehlpässe, nur zwei aussichtsreiche Torschüsse.Note 4,5

Mame Diouf: Der Stürmer vergab nach einem Pass von Rausch früh seine größte Chance frei vor dem Tor (10.). Beeindruckend waren seine Sprints, an der Abstimmung muss – das ist für einen Neuling keine Überraschung – noch gearbeitet werden.Note 3,5

Ausgleich kurz vor Schluss: Sobiech trifft in der 89. Minute zum 1:1 für die "Roten" - und rettet damit noch einen Punkt für Hannover 96. Der FSV Mainz war durch ein Tor von Zidan früh in Führung gegangen.

Mohammed Abdellaoue: Der Norweger hatte mehr auffällige Szenen und hochkarätige Chancen als beim defensiver angelegten Spiel in Berlin. Er machte jedoch nichts draus. Stibitzte Diouf in bester Position eine Schlaudraff-Flanke und vergab die Chance.Note 4

Manuel Schmiedebach: Kam von der Bank für Stindl und hatte mit guter Zweikampfführung und großer Beweglichkeit erheblichen Anteil am 96-Comeback in dieser Partie.

Artur Sobiech: Erlöste erst Rausch (85.) – und dann sich selbst vom Druck und Frust vergangener Monate, als er sein erstes Bundesligator für 96 erzielte.

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