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Hannover 96 „Dann müssen wir woanders Punkte holen“
Sportbuzzer Hannover 96 „Dann müssen wir woanders Punkte holen“
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08:58 20.10.2014
Foto: „Wir müssen uns noch mehr freilaufen und die Räume suchen, damit das Rausspielen noch besser funktioniert“, sagte Zieler nach dem Spiel am Sonnabend.
 „Wir müssen uns noch mehr freilaufen und die Räume suchen, damit das Rausspielen noch besser funktioniert“, sagte Zieler nach dem Spiel am Sonnabend. Quelle: zur Nieden
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Herr Zieler, haben Sie eine Erklärung, warum es gegen Borussia Mönchengladbach für Ihre Mannschaft nicht wirklich gut gelaufen ist?

Ich glaube, dass wir nicht die Mittel gefunden haben, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben eigentlich ganz gut begonnen, dann aber in einer blöden Phase das 0:1 gekriegt. Dann mussten wir gegen eine sehr gut organisierte Gladbacher Mannschaft anrennen, dabei haben wir auch ein paar gute Szenen gehabt – aber nicht in der Anzahl, wie wir uns das gewünscht hätten.

Waren es unter dem Strich zu viele Fehler?

Ja, klar. Natürlich kommt so ein Resultat auch dadurch zustande, dass wir individuelle Fehler gemacht haben. Die Gladbacher haben es für eine Auswärtsmannschaft auch sehr gut gemacht, aber wir haben vor allem keine Leistung gezeigt, die dafür reicht, um etwas zu holen.

Was heißt das für die nächste Aufgabe bei Borussia Dortmund?

Das heißt, dass wir die Niederlage jetzt möglichst schnell analysieren und abhaken müssen. Dann müssen wir uns die Punkte eben woanders holen. Die Dortmunder befinden sich auch in einer schwierigen Phase, vielleicht können wir da etwas mitnehmen.

Waren Sie etwas enttäuscht, dass von den Fans früh Pfiffe kamen?

Das können wir als Spieler leider nicht beeinflussen. Wir müssen uns auf unsere Leistungen konzentrieren.

In der 2. Halbzeit haben Sie oft den Ball gehabt und vergeblich nach Anspielstationen gesucht.

Ist das so rübergekommen?

Ja, es sah schon nicht so aus, als wenn viele Spieler den Ball gefordert hätten.

Ich glaube schon, dass wir versucht haben, hinten rauszuspielen und ich auch Möglichkeiten gehabt hätte. Aber auch da ist wahrscheinlich noch Potenzial nach oben. Wir müssen uns noch mehr freilaufen und die Räume suchen, damit das Rausspielen noch besser funktioniert.

Wie haben Sie das zweite Gegentor gesehen? Man kann ja schon davon sprechen, dass der Ball in die Torwartecke ging.

Ja, es ist dann immer die sogenannte Torwartecke, auch wenn der Schuss – wie ich gerade gehört habe – mit 110 Stundenkilometern sehr stramm und platziert geschossen war. Das Tor ist passiert, als Torwart gibt es immer mal wieder solche Situationen. Das ist sehr ärgerlich, aber jetzt können wir es eh nicht mehr ändern. Jretzt muss de Blick nach vorn gerichtet werden. Da bringt es nichts zu jammern.

Interview: Björn Franz

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