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Hannover 96 TUI will von 96-Erfolg profitieren
Sportbuzzer Hannover 96 TUI will von 96-Erfolg profitieren
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09:39 26.05.2011
Die Auswärtsspiele sind durch die Qualifikation zur Europa League nicht mehr nur in Deutschland. TUI will deshalb mit 96-Fanreisen nach Europa Geld verdienen. Quelle: Zur Nieden (Archivbild)

Vom Hannover-96-Höhenflug in die Europa League will auch Hauptsponsor TUI profitieren. „Wir freuen uns auf die internationale Präsenz“, sagte Michael Lambertz, Marketingdirektor des Reiseveranstalters, am Mittwochabend in der hannoverschen Börse vor Vertretern der 20 größten börsennotierten Unternehmen Niedersachsens, die das nunmehr neunjährige Bestehen ihres Aktienindexes, des NISAX, feierten.

Lambertz erhofft sich eine weitere Steigerung der TUI-Markenbekanntheit. Die internationalen Auftritte der „Roten“ sollen dabei helfen. Auch der jüngst verkündete Sprung des Unternehmens nach China sei eine „wahnsinnig bahnbrechende Botschaft“.
51 Stunden war das charakteristische TUI-Logo auf den 96-Trikots allein in der Saison 2009/2010 medial präsent. Auch deswegen verfüge der Smiley zehn Jahre nach seiner Einführung bereits über eine Bekanntheit von 90 Prozent in der Bevölkerung. Und 90 Prozent der Menschen könnten dem Logo auch das korrekte Produkt zuordnen, rechnete Lambertz vor.

Zu diesen Topwerten, die vergleichbar mit denen von Marken wie MacDonalds sind, habe die TUI auch ihr Engagement im Sponsoring geführt. Neben dem Fußball ist das hannoversche Reiseunternehmen beispielsweise beim Hannover-Marathon und als Namensgeber der Arena an der Expo-Plaza als Sponsor aktiv.

In Sachen Markenbekanntheit präsentierte auch Lambertz’ Nachfolger am Rednerpult, 96-Chef Martin Kind, forsche Pläne. Innerhalb der nächsten Jahre solle der Fußballverein von der regionalen Marke, die er laut Untersuchungen ununterbrochen seit 2002 sei, zur nationalen Marke aufsteigen, kündigte Kind an. „Das braucht 96 und das braucht die Stadt.“

Für die nahe Zukunft dämpfte er jedoch die Erwartungen der Fans. „Wir werden Lehrgeld zahlen“, sagte er mit Blick auf die internationalen Auftritte von Hannover 96. Noch gebe es „keinerlei Knowhow“. Langfristig müsse sich der Verein aber zwischen Platz eins und sieben in der Bundesliga etablieren. „Dann sind auch die Sponsoren zufrieden.“

Sebastian Harfst

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