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Hannover 96 "Sané darf gern 2018 nach Köln wechseln"
Sportbuzzer Hannover 96 "Sané darf gern 2018 nach Köln wechseln"
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00:15 07.07.2016
Unterm Schutzschirm: Salif Sané. Quelle: Lobback
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Hannover

Einen harmlosen Wutausbruch hat sich Salif Sané im Trainingslager in Bad Lauterberg mal geleistet. Er trat einen großen Gymnastik-Gummiball durch die Gegend. Aber sonst? Tadellos. 96-Trainer Daniel Stendel geht mittlerweile „stark davon aus, dass es so bleibt“. Ob Sané bei 96 bleibt, wird woanders verhandelt – zum Beispiel zwischen Kölns Sportchef Jörg Schmadtke und 96-Geschäftsführer Martin Bader.

Sané besitzt aktuell zwei Zukunftsperspektiven: Entweder wird der 1,96-Meter-Mann in der 2. Liga der „König von Hannover“ oder in der Bundesliga der „Prinz von Kölle“. Für die Prinzenrolle sprechen Gerüchte, dass Sané einen Vorvertrag unterschrieben haben soll. Schmadtke sprach bereits von einer Zusage: „Er will zu uns.“ Aber von einem schriftlichen Dokument „ist mir nichts bekannt“, versicherte Bader am Sonntag. „Er darf ja einen Vorvertrag unterschreiben, und er darf dann gern 2018 nach Köln wechseln.“ Sanés Vertrag in Hannover läuft nämlich noch zwei Jahre.

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Eine Trainingseinheit der besonderen Art: Die Spieler von Hannover 96 haben mit dem Fahrrad den Brocken erklommen.

96 hat bislang einen 10-Millionen-Euro-Schutzschirm über Sané gespannt. Der steht immer noch. Das Kölner Angebot von 3,5 Millionen Euro hatten die „Roten“ abgelehnt. Danach, sagt Bader, „kam nichts mehr“. Wenn aus der Bundesliga noch etwas kommt, dann aus Köln. Der Dortmund-Star Neven Subotic ist zwar als Alternative für 5 Millionen Euro Ablöse ein Kandidat. Aber Schmadtke bevorzugt wohl eher Sané, weil der Senegalese Innenverteidiger und im defensiven Mittelfeld spielen kann.

Um Sanés Zukunft kümmern sich jetzt zwei Berater: Der Anwalt Philippe Sol aus Bordeaux und Jan van Baal. Beide hatten bereits die Vertragsverlängerung für Sané vor einem Jahr eingetütet. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht, 96 sitzt deshalb am längeren Hebel.

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