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Top-Nachrichten Deshalb verfärbte sich das Wasser grün
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Olympia 2016
18:56 10.08.2016
Foto: Veränderung über Nacht: Im Sprungbecken ist das Wasser plötzlich grün – was umso deutlicher auffällt, da das Wasser im daneben gelegenen Schwimmbecken weiterhin blau ist.
Veränderung innerhalb weniger Stunden: Im Sprungbecken ist das Wasser plötzlich grün – was umso deutlicher auffällt, da das Wasser im daneben gelegenen Schwimmbecken weiterhin blau ist. Quelle: Odd ANDERSEN / AFP
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Rio de Janeiro

Irgendetwas musste mit dem Wasser im Olympischen Sprungbecken in Rio de Janeiro passiert sein. Plötzlich war es nicht mehr blau, sondern grün. "Hmm... was ist geschehen?", schrieb der britische Synchronspringer Tom Daley auf Twitter und veröffentlichte ein Foto vom Sprungbecken im Maria Lenk Aquatics Center und dem daneben liegenden Schwimmbecken – dessen Wasser war weiterhin blau.

Den plötzlichen Farbwechsel konnten die Organisatoren der Olympischen Spiele lange nicht erklären. "Leute, bleibt ruhig wegen des Wassers vom Maria Lenk. Wir nehmen Qualitätstests vor, und es gibt kein Risiko für die Athleten. Wir klären das", schrieben sie auf Twitter. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.

Schließlich klärte eine Sprecherin des deutschen Olympia-Teams das Rätsel auf. Demnach war ein Defekt der Umwälzanlage die Ursache für die Wasserverfärbung im Becken der Wasserspringer. Dadurch sei der PH-Wert des Wassers außerhalb des Üblichen und habe die Wasserfärbung verursacht, erklärte der Weltverband FINA.

Deutsche Springer zeigen sich unbeeindruckt

Untersuchungen des medizinischen Komitees hätten ergeben, dass keine Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Springer bestehe, ergänzte der Verband. "Es gibt keine Probleme mit Bakterien. Die deutschen Springer haben bereits wieder trainiert", sagte auch die Sprecherin des deutschen Olympia-Teams.

Die deutschen Springer zeigten sich unbeeindruckt. "Das ist dann eher Springen wie in einen See, aber die Sichtbedingungen waren für uns okay", berichtete Chefbundestrainer Lutz Buschkow der Deutschen Presse-Agentur.

dpa/RND/wer