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TSV Hannover-Burgdorf SC Magdeburg beeindruckt von TSV-Handballern
Sportbuzzer TSV Hannover-Burgdorf SC Magdeburg beeindruckt von TSV-Handballern
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06:15 22.11.2012
Von Norbert Fettback
Freude am Sonntag nach dem Erfolg gegen den VfL Gummersbach mit 33:28. Der Erfolg soll sich beim SC Madgeburg wiederholen. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Wer würde sich nicht gerne daran gewöhnen! Christopher Nordmeyer hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn sich die Rangliste der Handball-Bundesliga noch ein ganzes Weilchen so präsentieren würde wie derzeit. Sein Team von der TSV Hannover-Burgdorf findet sich da nach dem 33:28 am Sonntag gegen den VfL Gummersbach – dem fünften Sieg in den zurückliegenden sechs Spielen – auf Rang 6 wieder. Ein Höhenflug, der nicht unbedingt zu erwarten war. Der Trainer hat das mit Blick auf die Auswärtsaufgabe keine 48 Stunden später beim SC Magdeburg (Beginn am Dienstag um 19 Uhr) mit der prägnanten Bemerkung kommentiert: „Die Tabelle lügt nicht.“

Man kann dabei berechtigten Stolz heraushören: So gut stand der Verein noch nie da in der höchsten deutschen Spielklasse. Dass der heutige Kontrahent derzeit im Rückspiegel wahrgenommen wird, ist dabei das besondere Etwas. Denn Spiele gegen die Magdeburger haben aus TSV-Sicht eine pikante Note, die mit dem Namen von Frank Carstens verknüpft ist, von 2007 bis 2010 Trainer in Burgdorf und seitdem beim ostdeutschen Traditionsklub der Verantwortliche für die sportlichen Belange. Vergleiche der beiden Teams werden so rasch auch auf ein Duell zwischen Nordmeyer, der unter Carstens noch Spieler war, und dem heutigen SCM-Trainer reduziert.

Nordmeyer, seit Februar 2011 im Amt, mag nichts mehr davon hören. Für ihn sei das „ein ganz normales Bundesligaspiel“, sagt er. „Frank Carstens tut alles dafür, dass Magdeburg gewinnt. Ich tue alles dafür, dass wir gewinnen.“ Doch nach zwei deutlichen Niederlagen in der Vorsaison (26:41 und 22:29) und dem 24:24 gegen die Magdeburger vom Mai 2011 sind die Vorzeichen andere geworden, das räumt er gerne ein. „Damals waren wir der krasse Außenseiter“, meint Nordmeyer. Jetzt aber sei die Ausgangslage nicht mehr so klar; dafür habe man hart gearbeitet. „Ich hoffe, dass wir dieses Mal eine bessere Rolle spielen können als in der vergangenen Saison.“ Einen Grund, sich in Magdeburg zu verstecken, gebe es jedenfalls nicht.

In der Börde wird der selbstbewusste Weg der TSV aufmerksam verfolgt. Carstens spricht mit Blick auf das heutige Spiel von einer „enormen Herausforderung“. Dass die Hannoveraner so gut dastünden, sei auch Resultat einer „sehr guten Transferpolitik“. Die TSV wird beim SC Magdeburg inzwischen als unmittelbarer Kontrahent im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb gehandelt – das hätte sich Carstens bei seinem Wechsel an die Elbe sicher nicht träumen lassen.

Nordmeyer kann es nur recht sein, dass er am Dienstag auf den Kader aus dem Gummersbach-Spiel zurückgreifen kann. Carstens muss da mehr grübeln; zumindest Abwehrchef Kjell Landsberg (Bänderriss) wird ihm wohl weiterhin fehlen. Der TSV dürfte das zupasskommen.

So darf es gerne weitergehen. Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach mit 33:28 durchgesetzt. Sie scheinen sich in der oberen Tabellenhälfte pudelwohl zu fühlen.

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