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TSV Hannover-Burgdorf Starker Schlussspurt im „Spätzle“-Spiel
Sportbuzzer TSV Hannover-Burgdorf Starker Schlussspurt im „Spätzle“-Spiel
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00:18 22.10.2014
Foto: Mit vollem Einsatz: Der TSVer Juan Andreu lässt sich vom Göppinger Alix Kevynn Nyokas nicht vom Wurf abhalten.
Mit vollem Einsatz: Der TSVer Juan Andreu lässt sich vom Göppinger Alix Kevynn Nyokas nicht vom Wurf abhalten. Quelle: Petrow
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Hannover

Es kann nicht immer klappen mit einer frühzeitigen Entscheidung. Wie schon beim Heimspiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten legte die TSV Hannover-Burgdorf einen Traumstart hin. Doch in der Partie gestern in der Handball-Bundesliga gegen FA Göppingen hatte die TSV nach einer schnellen 4:0-Führung, als sich die Partie gegen Balingen zu wiederholen schien, zwischendurch das Nachsehen, rettete beim 29:29 (18:15) aber immerhin mit einer furiosen Schlussphase noch einen Punkt.

Mit den Göppingern war nun zum dritten Mal in Folge ein Gegner aus dem Südwesten der Republik zu Gast in der Swiss-Life-Hall – nach der SG Bietigheim und Balingen. Für diesen Dreierpack hatte das TSV-Marketing mit der Ermäßigung als „Spätzle-Ticket“ geworben, immerhin rund 120 zusätzliche Eintrittskarten wurden laut TSV-Pressesprecher Holger Staab dadurch abgesetzt.

Gegen Balingen hatten die Hannoveraner schon zur Halbzeit mit 18:6 geführt, gestern verdarben ihnen die Göppinger nach der Pause zwischenzeitlich den Appetit. Lars Lehnhoff traf zwar in der
34. Minute zur zwischenzeitlichen 19:15-Führung, doch mehr als zehn Minuten gelang den Gastgebern kein Tor mehr, ehe Olafur Gudmundsson auf 20:21 verkürzte. Die Gäste drehten mit einem 11:3-Lauf zwischenzeitlich die Partie, lagen plötzlich selbst mit 26:22 in Front und sahen bis in die Schlussphase wie der sichere Sieger aus. Doch die „Recken“ legten einen starken Endspurt hin – mit Torhüter Nikolai Weber als Basis, den Trainer Christopher Nordmeyer in der 50. Minute für den nicht so überragend wie im Balingen-Heimspiel agierenden Martin Ziemer zwischen die Pfosten stellte. Dabei liefen sie einem Drei-Tore-Rückstand hinterher, der auch noch zweieinhalb Minuten vor Schluss Bestand hatte (26:29). Nach einem Ballverlust von Michael Kraus konterte die TSV und glich durch Gudmundsson 52 Sekunden vor dem Ende zum 29:29 aus.

Was folgte war ein dramatisches und umstrittenes Finale: Die Hannoveraner kamen nach einer Parade von Weber gegen Kraus nochmals in Ballbesitz, versuchten es in den verbliebenen zwei Sekunden mit einem Kempa-Trick von Lehnhoff auf Csaba Szücs. Der Ungar wurde von Zarko Sesum gefoult, doch trotz des Protestes der Zuschauer sowie der TSV-Spieler – Kapitän Torge Johannsen holte sich prompt eine Zeitstrafe wegen Meckerns ab – entschieden die Schiedsrichter Matthias Brauer und Kay Holm nur auf Freiwurf und nicht auf Siebenmeter. Sven-Sören Christophersen scheiterte jedoch in der Göppinger Abwehrmauer.

Von Stephan Hartung

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