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Hannover-Marathon Wer sind die Stars beim Hannover-Marathon?
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16:34 04.05.2013
Von Carsten Schmidt
Foto: Ein Trio läuft sich warm: Wilfred Kigen, Joseph Kiptum und  Lusapho April (v. links) gehören zu den Siegesanwärtern im Marathon.
Ein Trio läuft sich warm: Wilfred Kigen, Joseph Kiptum und  Lusapho April (v. links) gehören zu den Siegesanwärtern im Marathon. Quelle: Florian Petrow
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Müssen am Marathon-Wochenende alle Teilnehmer 42,195 km zurücklegen?

Nein. Es gibt zahlreiche Rahmenwettbewerbe – vom Kinderlauf über 1,2 Kilometer bis zum „TUI Marathon“ über die klassische Distanz. Und die Angebote richten sich nicht nur an Läufer, sondern auch an Walker, Nordic Walker, Hand­biker und Inlineskater.

Wie viele Sportler machen in Hannover mit?

Bis zum Freitag hatten insgesamt 14.737 Athleten in allen Wettbewerben gemeldet, das deutet auf eine Teilnehmerzahl um 16.000 und damit eine neue Bestmarke hin. Die größte Resonanz verzeichnet schon traditionell der Halbmarathon mit 5802 Startern; 1901 Männer und Frauen sowie 816 Staffellläufer wollen die klassische Marathondistanz in Angriff nehmen.

Wo stehen die Marathon-Rekorde?

Die Weltrekorde von 2:03:38 Stunden bei den Männern (Patrick Makau Musyoki, Kenia) beziehungsweise 2:15:25 bei den Frauen (Paula Radcliffe, Großbritannien) bleiben in Hannover sicher unerreicht. Aber die Veranstaltungsrekorde von 2:08:52 (Yussuf Sangoka, Kenia) beziehungsweise 2:30:17 (Natalya Puchkochwa, Russland) sollen laut Topathleten-Verpflichter Christoph Kopp wieder attackiert werden. Und Kursbestzeiten lohnen sich: Wer aufs Tempo drückt, bekommt eine Extraprämie von 3000 Euro (Männer) beziehungsweise 2000 Euro.

Wer sind die sportlichen Stars?

Bei den Männern sorgen seit einigen Jahren die Ostafrikaner für die schnellen Zeiten in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Auch am Sonntag kommen die Favoriten aus Kenia: Vorjahressieger Joseph Kiptum, Wilfred Kigen, Daniel Kosgei, David Kisang und Sila Kipchirchir Toek sind schon schneller als 2:10 Stunden gelaufen. Ihr schärfster Rivale ist der Südafrikaner Lusapho April, der 2011 in Hannover als Erster das Ziel erreicht hatte. Bei den Frauen sind die Osteuropäerinnen der Papierform nach am stärksten: Natalja Sokolowa (Russland) und Olena Burkowska (Ukraine) haben Bestzeiten, die unter dem Hannover-Rekord liegen. Schade für den Veranstalter: Patrick Terer und Mercy Kibarus aus Kenia durften wegen Visaproblemen ihr Heimatland nicht verlassen, sie hätten laut Athletenverpflichter Kopp aus Berlin ebenfalls um den Sieg mitlaufen können.

Wagt sich Prominenz an den Start?

Stephan Weil läuft zehn Kilometer – der Hannoveraner ist der erste „Landesvater“, der beim Hannover-Marathon als Aktiver mitmacht. Als Stadtoberhaupt lief der heutige Ministerpräsident schon in den Vorjahren mit. n Wie steht es um die Sicherheit in Hannover nach dem Anschlag in Boston? Polizeidirektor Wolfgang Horn betonte, dass es keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung von Läufern und Zuschauern gebe. Er ergänzte aber, dass die Einsatzkräfte vorbereitet seien. Insgesamt sind 500 Polizisten und Ordner in der ganzen Stadt im Einsatz. Horn wies zudem darauf hin, dass in den Halteverbotszonen entlang des Laufkurses von Sonnabend, 23 Uhr, an dort abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden und mahnte die Autofahrer zu Geduld, sollten sie am Sonntag in der Stadt unterwegs sein.

Norbert Fettback 03.05.2013
Frerk Schenker 04.05.2013