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Olympia 2010 Biathleten ohne Chance - Franzose Olympiasieger
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21:57 14.02.2010
Michael Greis Quelle: ap
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Deutsche Biathleten chancenlos: Vier Jahre später startet der Allgäuer Michael Greis in Whistler nach Platz 21 im Sprint am Sonntag nur 1:48,2 Minuten nach einem typischen Startnummern-Rennen hinter dem überraschenden Olympiasieger Vincent Jay. Der schnellste Sprinter aus Frankreich setzte sich über 10 Kilometer nach 24:07,8 Minuten mit einem Vorsprung von 12,8 Sekunden vor dem Norweger Emil Hegle Svendsen und dem Kroaten Jakov Fak durch.

„Das war das Grenzwertigste, was ich in meiner langen Karriere erlebt habe. Und auch das verrücktestes Rennen“, sagte Bundestrainer Frank Ullrich. „Das waren praktisch irreguläre Bedingungen. Wir hatten von Anfang an keine Chance. Michael Greis und Arnd Peiffer haben sich zu viele Fehler geleistet. Christoph Stephan war ebenso wie Andreas Birnbacher Opfer des Wetters. Ärgerlich ist vor allem, dass praktisch auch die Verfolgung gelaufen ist und wir keine Position haben, aus der wir angreifen können.“

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Der Oberhofer Stephan muss als bester Deutscher auf Platz 19 1:43,3 Minuten aufholen. Birnbacher wurde 23., für Peiffer reichte es nur zu Rang 37.

Mit der Nummer 31 war Greis in den Zehn-Kilometer-Sprint gestartet. Einen Tag nach dem Silberlauf von Magdalena Neuner legte der Allgäuer den Schnellgang ein. Liegend traf er viermal, der fünfte Schuss ging knapp daneben. Greis verzog das Gesicht. Auch Arnd Peiffer räumte bei seiner Olympia-Premiere nicht alle Scheiben ab. Als Greis zum zweiten Mal an den Schießstand kam, zielte er im Schneeregen gleich zweimal daneben. Auch Peiffer ließ eine Scheibe stehen. Besser machten es Stephan und Birnbacher, die zunächst fünfmal trafen.

Mit der frühen Startnummer sechs nutzte Vincent Jay die Gunst der Stunde. „Das ist unglaublich“, sagte der Franzose. „Es war ein großer Vorteil“, sagte Svendsen, der mit der Nummer zehn gestartet war. Gleich viermal traf Ole Einar Björndalen die Scheiben nicht. Der 35- Jährige, der 93 Weltcupsiege g

dpa