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WM 2010 Fifa kündigt Diskussion um WM-Ball an
Sportbuzzer Themen WM 2010 Fifa kündigt Diskussion um WM-Ball an
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10:41 27.06.2010
Fliegt merkwürdig und ist zu leicht: Der WM-Ball Jabulani hat unter Trainern und Spielern nur wenig Freunde. Quelle: dpa
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Der Weltverband FIFA hat auf die Kritik am WM-Ball Jabulani reagiert und eine Diskussion mit Trainern und Spielern nach der WM angekündigt. „Wir sind nicht taub. Die FIFA ist nicht unempfänglich für Kritik am Ball. Es gibt Regeln für Größe und Gewicht. Aber der Ball muss perfekt sein“, sagte Generalsekretär Jêrome Valcke am Samstag in Johannesburg.

Die Aussprache soll bei einem Workshop mit den WM-Coaches und Kapitänen stattfinden. Während des Turniers sei eine Ball-Debatte nicht möglich, so Valcke. Der WM-Ball war von vielen Spielern als zu leicht kritisiert worden. Zudem wurde das Flugverhalten moniert. Die Kritik war allerdings in der zweiten WM-Woche schon deutlich leiser geworden.

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Auffällig oft kamen die Rügen von Profis, die von der Sportartikel-Konkurrenz des WM-Ballproduzenten gesponsert werden. Bei allen großen Turnieren der vergangenen Jahre war das Spielgerät von unzufriedenen Akteuren kritisiert worden. Seit 1970 wird der WM-Ball von einem deutschen Sportartikelherstelle und FIFA-Sponsor entwickelt.

In der Bundesliga ist der Jabulani seit Dezember 2009 bei Heimspielen der vom gleichen Ausrüster unterstützten Teams im Einsatz. Dort hatte es keine Kritik gegeben. Vor Turnierbeginn hatten die Engländer behauptet, Deutschland habe durch die Bundesliga-Praxis einen Wettbewerbsvorteil bei der WM. In der englischen Premier League wird bei allen Partien mit einem Konkurrenzprodukt gespielt.

dpa

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