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WM 2010 Fifa schickt Pannen-Schiedsrichter nach Hause
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08:44 30.06.2010
Aus und vorbei: Roberto Rosetti (Italien) muss die Heimreise antreten. Quelle: dpa
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Referee Wolfgang Stark aus Ergolding darf sich Hoffnungen auf einen vierten Einsatz bei der Fußball- Weltmeisterschaft machen. Der 40-Jährige steht auf der Liste von 19 Schiedsrichter-Gespannen, die zumindest bis zum 1. Juli in Südafrika bleiben. Die Namen veröffentlichte der Weltverband FIFA am Dienstagabend in Johannesburg. Für zehn Unparteiische ist das Turnier beendet, darunter für die heftig kritisierten Jorge Larrionda (Uruguay) und Roberto Rosetti (Italien).

Larrionda hatte das „Bloemfontein-Tor“ von Frank Lampard beim 4:1- Sieg Deutschlands gegen England nicht gegeben. Rosetti erkannte ein klares Abseitstor von Carlos Teves für Argentinien bei deren 3:1- Achtelfinalsieg über Mexiko an. Stark und seine Assistenten Jan- Hendrik Salver aus Stuttgart und Mike Pickel aus Mendig haben bisher die Partien Argentinien - Nigeria, Slowenien - England und Uruguay - Südkorea souverän gepfiffen. Die Besetzung der Viertelfinal- Begegnungen gab die FIFA noch nicht bekannt.

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Neben Stark wurden folgende Unparteiische ausgewählt: Eddy Maillet (Seychellen), Jerome Damon (Südafrika), Yuichi Nishimura (Japan), Rawschan Irmatow (Usbekistan), Khalil Al Ghamdi (Saudi- Arabien), Carlos Batres (Guatemala), Benito Archundia (Mexiko), Marco Rodríguez (Mexiko), Hector Baldassi (Argentinien), Pablo Pozo (Chile), Oscar Ruiz (Kolumbien), Carlos Simon (Brasilien), Michael Hester (Neuseeland), Olegário Benquerença (Portugal), Frank de Bleeckere (Belgien), Viktor Kassai (Ungarn), Alberto Undiano Mallenco (Spanien) und Howard Webb (England).

dpa

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