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UBC Hannover Tigers UBC Tigers gewinnen gegen Bayern München
Sportbuzzer UBC Hannover Tigers UBC Tigers gewinnen gegen Bayern München
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17:20 29.11.2009
Von Björn Franz
Emmanuel Holloway sucht die Lücke in der Münchener Abwehr.
Emmanuel Holloway sucht die Lücke in der Münchener Abwehr. Quelle: zur Nieden
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Damit beendeten die Tigers die Siegesserie der Münchener, die zuvor mit neuem Trainer Michael Schwarz vier Spiele in Folge gewonnen hatten. Der UBC ist damit zu Hause weiterhin eine Macht und feierte den vierten Heimsieg in Folge.

Dabei hatte es bereits vor Spielbeginn eine Hiobsbotschaft für die Hannoveraner gegeben: Die Fußverletzung von Center Björn Schoo stellte sich bei genauerer Untersuchung als Kapselriss im Mittelfuß heraus. „Er hat sich mit Andrej Mangold noch zwei Stunden vor der Partie warmgespielt, dann aber gemerkt, dass es nicht geht“, sagte Pressesprecher Stefan Pereira-Kappe.

Doch das Team steckte auch diesen Rückschlag weg. Gegen die Bayern, die sich vor der Saison weit aus dem Fenster gelehnt und den Aufstieg angekündigt hatten, waren die Tigers von Beginn an ebenbürtig und lagen nach dem 1. Viertel mit 24:19 in Führung. Kurz darauf stand es sogar 29:19, doch wie wechselvoll Basketball sein kann, sahen die Fans nur wenige Minuten später. Plötzlich waren die Bayern am Drücker und gingen ihrerseits mit 33:31 in Führung. Die Partie war wieder ausgeglichen und blieb das bis weit ins 3. Viertel hinein.

Erst zwei starke Minuten der Tigers sorgten dann erneut für zufriedene Gesichter auf Seiten der Gastgeber: Jacques Jones, Emmanuel Holloway und David Arigbabu erhöhten den UBC-Vorsprung von 44:41 auf 51:41. „Gegen Bayerns Center Robert Maras hat vor allem Kapitän Arigbabu nach Schoos Ausfall viel Verantwortung übernommen und sein bestes Spiel gemacht“, lobte Pereira-Kappe.

Am Sonnabend haben die "Tigers" mit 83:67 gegen den FC Bayern München gewonnen. Über 1500 Fans freuten sich über den vierten Heimsieg.

Doch auch die anderen Tigers zeigten Kampfgeist und Härte gegen sich selbst: Jan-Peter-Prasuhn spielte trotz Magen-Darm-Grippe und Holloway musste sich wegen eines Krampfes behandelt lassen, spielte aber weiter. Und ihren Vorsprung gaben die Tigers nicht mehr aus der Hand – auch wenn er bis zum Schlussviertel wieder auf 60:56 geschmolzen war. In einer Auszeit fand Coach Mahmut Ataman jedoch die richtigen Worte und stimmte sein Team auf den Schlussspurt ein. Das brachte die richtige Motivation und den Erfolg.

Wieder waren es zwei starke Minuten, die mit neun Punkten in Folge diesmal den entscheidenden Vorsprung zum 71:57 brachten. Den ließen sich die Tigers in den verbleibenden vier Minuten nicht mehr nehmen. „Ein Sieg über die Bayern ist schon eine tolle Sache, zumal wir als Tabellensiebter nun auch vor ihnen stehen“, freute sie Pereira-Kappe.

Punkte für den UBC: Arigbabu (22), Holloway (17), Jones (15), Mangold (10), Slack (9), Moten (8) und Prasuhn (2).

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