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Sportbuzzer Am liebsten noch ein bisschen nachsitzen
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21:55 22.08.2012
Von Christian Purbs
Bei der HAZ-Fielmann-Fußballschule in Heeßel erleben 60 Kinder drei tolle Tage – und hätten gerne noch weitergemacht. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Burgdorf-Heeßel

Es gehört zur Tradition der HAZ-Fielmann-Fußballschule, dass zum Abschluss des dreitägigen Sommercamps die kleinen Kicker das Trainerteam in einem Spiel herausfordern. Da machte natürlich auch die 12. Auflage der Fußballschule, die gestern auf der Anlage des Heeßeler SV zu Ende ging, keine Ausnahme. Schließlich wollten die Jungen und Mädchen ihren Trainern auch zeigen, dass sie in den vergangenen drei Tagen bei der Technik-Olympiade, der Mini-Bundesliga und bei den vielen spannenden Übungen jede Menge gelernt haben.

„Das war eine der besten Fußballschulen, weil wir sensationell viele gute Fußballer dabei hatten“, sagte Leiter Thomas Joedecke. Auch deshalb war das Trainerteam mit Chefcoach Joedecke, Malte Spieß, Frank Kittel, Niklas Rohden, Marco Moszczynski, Jörg und Lennert Canisius sowie Lukas Burgdorff gut beraten, seine Schüler nicht zu unterschätzen. Und die hatten sich sehr gut auf ihr großes Spiel vorbereitet. So wie die Mannschaft der elf- und zwölfjährigen Kicker, die ihre taktische Aufstellung anhand ihrer Trinkflaschen auf dem Rasen nachgestellt hatte. „Wir spielen ein 3-2-3-1-System. Natürlich gewinnen wir, weil wir technisch besser sind als die Trainer“, gab sich Bengt Kempemann zuversichtlich.

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Aber auch die Jüngeren hatten genau hingeschaut. „Bei dem Torwart müssen wir flach ins Eck schießen, bei hohen Bällen fliegt der wie ein junger Gott“, sagte Luca Stoll nach intensiver Beobachtung von Trainer-Torwart Jörg Canisius. Um es kurz zu machen: Canisius flog auch bei den flachen Schüssen wie ein junger Gott von einem Eck ins andere, glich mit seinen Paraden die läuferischen Defizite seiner Vorderleute aus und sorgte für eine makellose Bilanz des Trainerteams.

Lange Gesichter gab es bei den Kindern und Jugendlichen dennoch nicht. Für sie waren die drei Tagen im HAZ-Fielmann-Sommercamp ein großartiges Erlebnis. „Die Mini-Bundesliga hat am meisten Spaß gemacht“, sagte der neunjährige Matts Wrede, „aber auch die anderen Sachen waren echt cool.“ Die vielen Tricks haben Mika Rüther am besten gefallen, „eigentlich war alles super toll“, meinte der Elfjährige. Und als Leiter Joedecke gestern Nachmittag seine Schüler zum letzten Mal um sich versammelte und sie fragte, ob es ihnen gefallen habe, war das „Jaaaaaa“ der 60 Kicker bis nach Burgdorf zu hören. „Uns hat es auch sehr viel Freude gemacht. So, das war’s. Jetzt könnt ihr nach Hause gehen“, sagte Joedecke zum Abschied und bekam eine Antwort, auf die er und sein Team stolz sein können: „Müssen wir?“

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