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Sportbuzzer Artland Dragons geben Rückzug aus BBL bekannt
Sportbuzzer Artland Dragons geben Rückzug aus BBL bekannt
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15:13 03.05.2015
Das Maskottchen der Artland Dragons nach einer Niederlage gegen Alba Berlin in der vergangenen Saison. Quelle: Ingo Wagner/dpa
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Quakenbrück

Die Artland Dragons ziehen ihr Team völlig überraschend aus der Basketball-Bundesliga zurück. Das teilte der Club aus Quakenbrück am Sonntag mit. „Die Beko BBL hat sich enorm weiterentwickelt, und die Gesamtetats der Konkurrenten sind gestiegen, so dass es für die Dragons nicht mehr möglich ist, den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden“, hieß es in einer Erklärung des Vereins. Der „Standortnachteil“ mit kleiner Halle und nur wenigen Sponsoren habe nun zum Ende des Bundesliga-Basketballs im Artland geführt. Die Dragons hatten in dieser Saison die Playoffs klar verpasst.

„Die Entscheidung ist natürlich sehr bedauerlich, aber wir müssen sie akzeptieren“, sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. „Der Standort Quakenbrück wird der Liga fehlen, weil die Dragons immer wieder für Highlights gesorgt haben.“  Die sportliche Abstiegsregelung in der laufenden Saison ist von der Entscheidung der Dragons nicht betroffen. Der Rückzug tritt erst zur neuen Spielzeit in Kraft. Damit bleibt es bei den beiden Absteigern Crailsheim Merlins und TBB Trier und den beiden Aufsteigern Gießen 46ers und s.oliver Baskets Würzburg.

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Ob der freie Platz der Quakenbrücker in der Saison 2015/16 neu besetzt wird, ist noch unklar. Der Lizenzliga-Ausschuss der BBL kommt am Donnerstag in Köln zusammen, um über die Spielgenehmigungen für die neue Runde zu entscheiden. Dann soll auch darüber beraten werden, ob es - wie in der Vergangenheit bereits einige Mal geschehen - zu einem Wildcard-Verfahren kommt oder die Liga auf 17 Vereine reduziert wird.  Über einen möglichen Rückzug der Dragons war in der Vergangenheit immer mal wieder spekuliert worden, weil unklar war, wie lange der Mäzen Günter Kollmann den Club noch im großen Maße unterstützen würde. Dennoch kam der aktuelle Entschluss auch für die Liga überraschend.

Die Dragons waren 2003 unter dem heutigen Bundestrainer Chris Fleming in die Bundesliga aufgestiegen. Als Underdog machten sie in den folgenden Jahren so manchem Favoriten das Leben schwer. 2007 mussten sich die Niedersachsen erst im Finale den Brose Baskets Bamberg geschlagen geben, ein Jahr später sicherten sich die Dragons den Pokalsieg.  

dpa

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