Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Sportbuzzer Spiele bei den Australian Open unterbrochen
Sportbuzzer Spiele bei den Australian Open unterbrochen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:20 16.01.2014
Schwitzen in Australien: Weil es zu heiß ist, sind die Australian Open am Donnerstag unterbrochen worden. Quelle: dpa
Anzeige
Melbourne

Diese bemisst in einer Mischung aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit einen Wert, wann es für die Akteure zu gefährlich wird, zu spielen. Laut dieser Regel müssen in den Partien auf den Außenplätzen die begonnenen Sätze zu Ende gespielt werden, dann werden die Begegnungen unterbrochen. In den größeren Stadien wird nach dem Ende des angefangenen Satzes das Dach geschlossen.

Letztmals hatten in Melbourne vor fünf Jahren Spiele wegen der brutalen Bedingungen unterbrochen werden müssen. Damals kletterte die Temperatur zum Teil sogar über 45 Grad. Für den Donnerstag waren in der Metropole am Yarra-River mindestens 44 Grad vorhergesagt. Für den gesamten Bundesstaat Victoria wurden Warnungen vor Waldbränden und Gesundheitshinweise ausgesprochen.

Anzeige

Für Maria Scharapowa kam die Hitze-Regel fast zu spät. Da die Veranstalter erst einschritten, als in der Partie der Russin der dritte Satz bereits lief, durfte das Dach in der Rod Laver Arena laut Reglement nicht geschlossen werden. Die ehemalige Nummer eins musste gegen Karin Knapp deshalb in der Hitze weiterspielen, setzte sich nach 3:28 Stunden aber doch mit 6:3, 4:6, 10:8 durch. „Liebe die Hitze, Baby“, schrieb sie danach neben ihr traditionelles Autogramm auf die Fernsehkamera.

Glück hatte dagegen Jo-Wilfried Tsonga. In der Begegnung des Franzosen gegen den Brasilianer Thomaz Bellucci wurde nach dem ersten Satz das Dach in der Hisense Arena geschlossen. Tsonga gewann mit 7:6 (8:6), 6:4, 6:4. Bis 17.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr deutscher Zeit) soll auf den Außenplätzen in Melbourne nicht gespielt werden. Damit verschiebt sich auch die Partie des Stuttgarters Michael Berrer gegen Feliciano Lopez aus Spanien auf unbestimmte Zeit.

dpa