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Sportbuzzer DHB trennt sich von Bundestrainer Heuberger
Sportbuzzer DHB trennt sich von Bundestrainer Heuberger
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15:13 18.06.2014
Muss gehen: Handball-Bundestrainer Martin Heuberger. Quelle: dpa
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Leipzig

Über den Nachfolger machte der DHB noch keine Angaben. "Wir werden jetzt in aller Ruhe und mit großer Sorgfalt einen Nachfolger suchen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: "Die Entscheidung treffen wir dann auch mit Blick auf das Gesamtkonzept für den männlichen Leistungssport." Mit Heuberger habe man sich nach der verpassten WM-Qualifikation "offen ausgetauscht, die sportliche Situation und die damit verbundenen Perspektiven analysiert", sagte DHB-Präsident Bernhard Bauer:

"Nach der verpassten WM-Teilnahme stecken wir in einer schwierigen sportlichen Situation, die keine weitere Zusammenarbeit mit Martin Heuberger als Bundestrainer mehr zulässt." Man brauche nun "neue Impulse, um auf dem in der Perspektive 2020 aufgezeigten Weg voranzukommen. Mir tut es persönlich sehr Leid für Martin Heuberger, dass wir diese Entscheidung treffen müssen, weil ich ihn in den vergangenen Jahren schätzen gelernt habe", so Bauer weiter. Heuberger respektiert die Entscheidung des Präsidiums und sagte: "Ich glaube an das Potenzial der Mannschaft. Wenn die Strukturen weiter verbessert und unsere Top-Talente sukzessiv herangeführt werden, wird es möglich sein, wieder in die Weltspitze zurückzukehren. Meinem Nachfolger wünsche ich viel Erfolg."

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Heubergers Ablösung galt als besiegelt, nachdem der Coach am vergangenen Samstag mit der deutschen Mannschaft in der WM-Qualifikation gegen Polen gescheitert war. Es war nach Olympia 2012 und der EM 2014 bereits das dritte Großturnier, das die DHB-Auswahl unter Heuberger verpasst hatte. Der Schutterwalder hatte das Amt im Sommer 2011 von Heiner Brand übernommen.

sid

18.06.2014
17.06.2014