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Sportbuzzer Damendegen-Quartett verliert EM-Viertelfinale
Sportbuzzer Damendegen-Quartett verliert EM-Viertelfinale
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13:22 19.07.2011
Frauen verlieren Viertelfinale der Fecht-EM. Quelle: dpa
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Sheffield

Böse Pleite in Sheffield: Das deutsche Damendegen-Quartett hat zum Abschluss der Fecht-Europameisterschaften mit dem 38:45 gegen Estland das Halbfinale und damit die Medaillenränge verpasst. „Das war die dritte Niederlage nacheinander gegen Estland - und das ist ein bisschen viel“, sagte Sportdirektor Manfred Kaspar am Dienstag nach dem unerwartet frühen Aus.

Für die Mannschaft des WM-Zweiten Deutschland mit Britta Heidemann aus Leverkusen, der Bonnerin Imke Duplitzer, Monika Sozanska und Ricarda Multerer (beide Heidenheim) bedeutet das 38:45 einen herben Rückschlag im Kampf um die Olympia-Teilnahme. „Das ist kein Aus, aber der Druck bei der WM im Oktober in Catania ist jetzt schon extrem hoch“, sagte der 58-jährige Kaspar.

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Nur die vier bestplatzierten Mannschaften der Rangliste, die am 31. März 2012 schließt, qualifizieren sich direkt für London. Sollte Deutschland das nicht schaffen, könnte über die Kontinentalzone auch Rang fünf reichen.

Die Equipe um Olympiasiegerin Heidemann, die im Einzel am Samstag EM-Silber gewonnen hatte, lag gegen Estland von Beginn an zurück. Die Leverkusenerin übernahm vor dem Schlussgefecht beim Stand von 34:40, konnte dieses Handicap aber nicht mehr wettmachen. Im Achtelfinale hatte Deutschland als EM-Vierter von 2010 in Leipzig Israel mit 42:31 bezwungen.

Estland war vom ersten Treffer an weg“, hielt Kaspar fest, machte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf in Sachen Einsatz. „Unsere Mädels haben sich nicht hängenlassen“, meinte er. Disziplin-Bundestrainer Piotr Sozanski war konsterniert: „Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Wir haben gut angefangen, dann aber den Faden verloren.“ Estland habe sein Team „ausgekontert“.

Die im Einzel als Europameisterin von Leipzig entthronte Duplitzer hatte vor EM-Beginn in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire geäußert, alles andere als ein Podiumsplatz für Deutschland wäre „eine Pleite“.

dpa