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Sportbuzzer Lehrstunde vom Europameister
Sportbuzzer Lehrstunde vom Europameister
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11:56 18.08.2013
Trainer Frank Menz muss seine Mannschaft motivieren, wenn die Basketballer eine Chance bei der EM haben wollen. Quelle: dpa (Archiv)
Frankfurt

Zweieinhalb Wochen vor EM-Beginn haben Deutschlands Basketballer im Land des Europameisters deutlich ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Beim 54:85 (20:38) gegen Spanien war das Team von Bundestrainer Frank Menz ohne jede Chance und offenbarte besonders in der Offensive noch eklatante Schwächen. Menz wollte die herbe Klatsche in La Coruna jedoch nicht überbewerten. „Spanien ist sicher zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Gegner, mit dem wir uns messen müssen“, sagte der Nationalcoach nach der auch in der Höhe verdienten Niederlage am späten Sonnabendabend.

Lediglich in der Anfangsphase konnte das junge deutsche Team dem Titelfavoriten für die Europameisterschaft in Slowenien (4. bis 22. September) etwas Paroli bieten. Vor allem Robin Benzing, nach Rehamaßnahmen erstmals in diesem Sommer im Einsatz, zeigte seinen Wert für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes. Der Münchner markierte die ersten vier Zähler.

Doch danach wurde vor 8500 Zuschauern im altehrwürdigen Coliseum von La Coruna schnell klar, dass Spanien für die deutsche Equipe auch ohne zahlreiche Stars wie Pau Gasol oder Serge Ibaka eine Nummer zu groß war. Vor allem aus der Distanz trafen die Iberer hochprozentig, so dass der Rückstand des deutschen Teams immer weiter anwuchs.

Bei den Gästen lief im Offensivspiel dagegen nicht viel zusammen. Besonders Spanien-Legionär Tibor Pleiß konnte sich unter dem Korb gegen den wuchtigen Marc Gasol nie in Szene setzen. Der Center von Laboral Kuxta Vitoria war schnell mit drei Fouls belastet und kam am Ende auf mickrige zwei Zähler. Bester deutscher Schütze war wieder einmal Heiko Schaffartzik mit 14 Zählern.

„Wir lassen uns nicht beirren, auch nicht durch die sehr deutliche Niederlage“, sagte Menz. Der Nachfolger von Svetislav Pesic hatte die Einladung des spanischen Verbandes für das Testspiel gerne angenommen, in Bezug auf die Trainingsintensität auf die Partie jedoch keine Rücksicht genommen. Deshalb hielt sich Menz nach der Vorführung mit Kritik auch zurück. „Wichtig ist, dass wir auch aus so einem Spiel etwas lernen. Wir werden unseren Weg konsequent weitergehen.“

Bereits am kommenden Wochenende hat die neu formierte deutsche Auswahl die Möglichkeit zur Rehabilitation. Beim Supercup in Ulm trifft Deutschland auf Bosnien-Herzegowina (Freitag), Mazedonien (Sonnabend) und Griechenland (Sonntag).

dpa

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