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Sportbuzzer Deutsche Handballer starten mit 30:25-Erfolg in die WM
Sportbuzzer Deutsche Handballer starten mit 30:25-Erfolg in die WM
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21:01 14.01.2011
Pascal Hens (Mitte) wird von den Ägyptern Mohamed Mamdouh (l.) und Ahmed El Ahmar beim Wurf bedrängt. Quelle: dpa
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Gegen Ägypten setzte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am gestrigen Freitag deutlich mit 30:25 (15:12) durch. Vor rund 2000 Zuschauern in Lund warf Linksaußen Gensheimer (neun Treffer bei neun Versuchen) die meisten Tore für den WM-Fünften von 2009, der im 30. Vergleich mit dem Zweiten der Afrikameisterschaft zum 22. Erfolg kam.

„Es war wichtig, dass wir uns auf diese Weise Sicherheit geholt haben“, sagte der überaus effektiv spielende Gensheimer. Bundestrainer Heiner Brand meinte: „Bis auf die letzten fünf Minuten war das eine sehr konzentrierte Leistung von unserer Seite. Wir haben die Ägypter schlechter aussehen lassen, als sie tatsächlich sind.“ Die deutsche Mannschaft setzte in der 1. Halbzeit mit einer starken Abwehr die Akzente. Die Ballgewinne nutzte vor allem der pfeilschnelle Gensheimer zu zahlreichen Kontern. Dies schlug sich aber erst nach dem 4:4 (9. Minute) auch im Ergebnis nieder. Tor um Tor setzte sich der WM-Fünfte von 2009 danach auf 11:7 (22.) ab. Die Ägypter, die so manche Härte ins Spiel brachten, hielten jedoch weiter dagegen und verlangten der DHB-Auswahl alles ab.

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Auch im 2. Durchgang gelang es dem Weltmeister von 2007 zunächst nicht, den Widerstand der wendigen Nordafrikaner zu brechen und sich ein komfor-tables Polster zu erspielen. Erst mit drei Treffern in Serie setzte sich der Favorit mit 21:15 (41.) deutlicher ab. Brand konnte sich bestätigt fühlen: „Ich hatte vor dem Spiel einige Bedenken. Die Mannschaft hat diese aber schnell zerstreut“, sagte er. Danach nutzte der Bundestrainer die Möglichkeit, mit Adrian Pfahl und Jacob Heinl zwei WM-Debütanten Einsatzzeiten zu geben. Der Sieg geriet trotzdem nicht mehr in Gefahr.

Nach einem Ruhetag ist am Sonntag (16.15 Uhr, live in der ARD) in Kristianstad der WM-Neuling Bahrain nächster Gegner der deutschen Mannschaft. Die weiteren Kontrahenten in der Vorrundengruppe A sind Spanien (17.1.), Titelverteidiger Frankreich (19.1.) und zum Abschluss Afrikameister Tunesien (20.1.).

Am Freitagmorgen hatte Brand bei der Meldung seines offiziellen Kaders auf Rechtsaußen Patrick Groetzki verzichtet. Somit gehören vorerst nur 15 statt der erlaubten 16 Spieler zum Aufgebot, nachdem der Bundestrainer am Vortag bereits Torhüter Carsten Lichtlein aus seinem vorläufigen Kader gestrichen hatte. Durch den Verzicht auf das Duo hält sich Brand die Optionen offen, im Verletzungsfall umgehend einen Torwart oder einen Feldspieler ersetzen zu dürfen.

Tore für Deutschland: Gensheimer (9), Hens, Glandorf (beide 5), Kraus (3, davon ein Siebenmeter), Sprenger (3) Pfahl, Preiß (beide 2) und Haaß.

dpa

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