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Sportbuzzer Deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic verpasst Einzug ins Halbfinale
Sportbuzzer Deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic verpasst Einzug ins Halbfinale
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08:39 25.01.2011
Andrea Petkovic unterlag im Viertelfinale der Chinesin Na Li. Quelle: dpa
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Die Favoriten Roger Federer und Caroline Wozniacki haben bei den Australian Open das Halbfinale erreicht, für Andrea Petkovic war in Melbourne dagegen im Viertelfinale Endstation. Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin verlor am Dienstag gegen die Chinesin Na Li mit 2:6, 4:6 und verpasste damit den erstmaligen Einzug in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turnieres. Federer fertigte beim ersten Highlight der Tennis-Saison seinen Landsmann Stanislas Wawrinka mit 6:1, 6:3, 6:3 ab. Wozniacki rang die Italienerin Francesca Schiavone in drei Sätzen mit 3:6, 6:3, 6:3 nieder.

Petkovic konnte gegen Li nicht an die starke Leistung aus dem Achtelfinale gegen Maria Scharapowa anknüpfen. Die 23-Jährige wirkte müde und musste sich bereits nach 80 Minuten geschlagen geben. „Sie hat unglaublich gut gespielt und bei mir fehlten heute ein paar Prozent“, sagte Petkovic nach der Niederlage.

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Weiter auf Kurs in Richtung Titelverteidigung befindet sich dagegen Federer. Der Weltranglisten-Zweite hatte mit Wawrinka im Schweizer Duell überhaupt keine Schwierigkeiten und bekommt es nun entweder mit dem Serben Novak Djokovic oder dem Tschechen Tomas Berdych zu tun. Beide sollten sich in der Night Session in der Rod Laver Arena gegenüberstehen.

„Ich habe sehr gut aufgeschlagen und vor allem auch sehr gute Returns gespielt“, sagte Federer nach seinem Sieg, für den er gerade einmal 107 Minuten brauchte. Der 29-Jährige versuchte seinen Landsmann nach der Vorführung etwas aufzubauen. „Ich denke, es war ein schweres Match für ihn. Ich habe schon so viele Viertelfinals gespielt, er hat noch nicht diese Erfahrung. Wenn dann der erste Satz so schnell weggeht, wird der Druck auf ihn sehr groß“, sagte Federer, der in Melbourne seinen fünften Triumph anstrebt.

Wawrinka trug die Niederlage mit Fassung. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Aber er hat heute einfach zu gut gespielt“, meinte der 25-Jährige, der mit Federer zusammen 2008 in Peking olympisches Gold im Doppel gewonnen hatte.

Viel Mühe hatte die Weltranglistenerste Wozniacki. Die Dänin stand gegen die italienische Kämpfernatur Schiavone am Rande einer Niederlage, fightete sich aber durch und steht erstmals Down Under in der Vorschlussrunde. „Es bedeutet mir sehr viel“, sagte die 20- Jährige, die bislang immer spätestens im Viertelfinale gescheitert war. Durch ihren Erfolg steht auch fest, dass Wozniacki nach den Australian Open weiter die Nummer eins der Welt sein wird.

dpa

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