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So verreist Ihr Hund richtig
Sportbuzzer So verreist Ihr Hund richtig
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08:00 27.03.2010
Von Tatjana Riegler
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Am besten gesichert ist der Hund bei langen Autofahrten in Transportboxen, die es ab 40 Euro aufwärts im Fachhandel gibt. Die Box sollte quer im Fußraum vor den Rücksitzen oder im Kofferraum direkt hinter den Sitzlehnen stehen.

Vor der Fahrt empfiehlt sich ein langer Auslauf – so bleibt der Hund während der Fahrt ruhig. Trotzdem sind regelmäßige Pausen wichtig, in denen das Tier sich bewegen und trinken kann. Übermäßig füttern sollte man aber nicht; Tierärzte raten zur Hälfte der normalen Futtermenge.

Reagiert der Hund ängstlich oder nervös auf fremde Umgebungen, sollten Sie Mittel zur Beruhigung und gegen Übelkeit an Bord haben. Sprechen Sie mit dem Tierarzt vor Reiseantritt darüber.

Fragen Sie den Tierarzt nach Krankheiten, vor denen Sie Ihren Hund schützen sollten, und stellen Sie eine Reiseapotheke zusammen, die auf Hund und Urlaubsort abgestimmt ist – in vielen Ländern ist die Infektionsgefahr für Staupe und Parvovirose größer als in Deutschland. Neben der in der EU obligatorischen Tollwutimpfung (vergessen Sie den Heimtierausweis nicht!) empfiehlt es sich, den Impfstatus des Hundes rechtzeitig vor Abfahrt zu checken und die Vorsorge gegen Zecken- und Flohbefall nicht zu vernachlässigen.

Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Regeln für Hunde – auch innerhalb Deutschlands – und legen Sie für alle Fälle eine Leine ins Gepäck. In vielen Ländern, zum Beispiel in Österreich und Italien, herrscht Leinenzwang.

Wer eine Auslandsreise plant, sollte sich früh mit den Einreisebestimmungen seines Ziellandes vertraut machen – zuweilen beträgt die Vorbereitungszeit bis zu fünf Monate. Informationen geben die jeweiligen Botschaften; zwischen Mai und September berät auch der Deutsche Tierschutzbund über sein Urlaubstelefon (02 28 – 6 04 96 72), das montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr zu erreichen ist. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.mein-gesunder-hund.de

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