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09:15 20.11.2017
TREFFSICHER: Waspo-Star Aleksandar Radovic. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

 Die Waspo-Stars lassen weiter nichts anbrennen: Fünftes Spiel, fünfter Sieg für die Männer – entspannt mit 16:9 bei der SG Neukölln. Zufrieden war Trainer Karsten Seehafer aber trotz des deutlichen Sieges ganz und gar nicht: „Neukölln spielt engagiert, die ganze Zeit, wir spielen lustlos und im Kopf träge“, meckerte der Waspo-Coach.

Waspo-Tore: Radovic (5), Brguljan (4), Winkelhorst (2), Ban (2), Corusic, Estrany, Seculic (je 1).

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Ähnlich lief’s bei den Waspo-Frauen. 11:8-Sieg beim ETV Uerdingen, der erste überhaupt gegen das Team, Tabellenführung gehalten – aber ein hartes Stück Arbeit: „Bayer spielt engagiert und wir kopflos, es wollte einfach nichts klappen“, analysierte Waspo-Trainer Marton Sagi. Seine Damen machten es nicht klasse – aber mit ihrer Klasse und dank Vierfachtorschützin Carmen Gelse. Gerade im Überzahlspiel und bei Kontern war Waspo aber weit weg vom Optimum. Sagi: „Am Ende stehen zwei Punkte, den Rest müssen wir vergessen.“

Die White-Sharks-Männer haben derweil noch gar keine Punkte nach fünf Spieltagen. Den drei Niederlagen gegen die Topteams der Liga folgten nun zwei weitere – am Sonnabend ein 6:11 gegen Esslingen, einen Tag später mit 8:10 gegen Neukölln. Aber alles zweitrangig: Topschütze Feli Struß verletzte sich vergangene Woche schwer bei der Arbeit – Gehirnerschütterung. Er fällt länger aus. „Das hat die Mannschaft schon geschockt“, sagt Sharks-Chef Jörg Deike. Es war ein großer Grund für die Niederlagen – emotional, und auch wegen der Spielstärke von Center Struß. Aber: „Gegen Esslingen waren wir auch einfach schlecht“, gibt Deike zu. Wie’s gegen den SSV endete, so ging es in Neukölln weiter. Deike analysiert: „Als es 1:5 stand, haben wir uns gefangen und sind gut zurückgekommen. Hinten raus war es dann wirklich ordentlich.“

Von Jonas Szemkus

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