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Sportbuzzer German Classics starten am Donnerstag in Hannover
Sportbuzzer German Classics starten am Donnerstag in Hannover
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19:44 27.10.2010
Von Jörg Grußendorf
Deutschlands WM-Goldreiter Carsten-Otto Nagel (hier mit Corradina) gibt sich die Ehre. Quelle: dpa

„Wir haben an Bedeutung und Seriosität stets hinzugewonnen“, sagt der ehemalige Weltklassereiter aus dem Oldenburger Münsterland, „wir stehen jetzt stabil da.“

Seit Schockemöhle das Sagen hat, geben sich Jahr für Jahr die Superstars der Reitszene die Klinke in die Hand, das internationale Turnier in der Messehalle 2 hat einen festen Platz im Terminkalender der Topreiter. Das wird auch von heute bis zum Sonntag so sein, auch wenn einige der Besten diesmal bei dem mit 260.000 Euro dotierten Turnier fehlen. Gründe dafür sind Konkurrenzveranstaltungen oder eine gewisse Müdigkeit, die einige Aktive wenige Wochen nach den Weltreiterspielen in Kentucky erfasst hat. Teamweltmeisterin Meredith Michaels-Beerbaum aus dem nahen Thedinghausen zieht wie Mannschaftskollege Marcus Ehning (Borken) einen Start im französischen Lyon vor, schließlich gibt es dort Weltcuppunkte zu gewinnen. Janne-Friederike Meyer, die mit beiden im deutschen Goldteam stand, möchte sich nach den ganzen Empfängen und dem Brimborium rund um den Triumph etwas Ruhe verschaffen. Hinzu kommt wohl, dass die beiden Reiterinnen im Riders-Cup, die German Classics sind die fünfte Station dieser Serie, keine Chance mehr auf den Gesamtsieg haben; Ehning ist zweitplatziert hinter dem Iren Denis Lynch und setzt wohl auf das Finale in München.

„Die Terminkonstellation ist natürlich unglücklich, und es mögen einige fehlen, die wir hier gerne gehabt hätten“, sagt Schockemöhle, „mit unserem Starterfeld bin ich trotzdem zufrieden, und ich verspreche: Die Zuschauer werden garantiert auf ihre Kosten kommen.“ Das hannoversche Publikum hält er übrigens für „das beste der Republik, und das ist kein Spruch“.

Dieses Publikum darf sich auf die Deutschen Carsten-Otto Nagel, frisch gekürter Goldmedaillengewinner in Kentucky, Ludger Beerbaum, erfolgreichster und wohl immer noch bester Springreiter der Welt, und natürlich Christian Ahlmann freuen, den Titelverteidiger im Grand Prix, dem Finale der German Classics. Aber auch auf ausländische Starter, allen voran den niederländischen Olympiasieger Jeroen Dubbeldam. Auch der Brite Michael Whitacker oder der Österreicher Hugo Simon sind in Hannover gern gesehene Gäste, der 68-jährige Simon zählt gar zu den Publikumslieblingen. Auch wenn seine größten Erfolge wie Weltcupsieger (letztmals 1997), Vizeeuropameister (im selben Jahr) und Mannschafts-Olympiasilber (1992) schon etwas zurückliegen: Dass Simon immer noch ein hervorragender Reiter ist, bewies er im Februar dieses Jahres. Da gewann er den Großen Preis von Offenburg.

Dressur-Königin Isabell Werth will übrigens auch kommen. Es kann also losgehen in der Messehalle 2.

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