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Sportbuzzer Heimvorteil für Hannovers Zehnkämpfer
Sportbuzzer Heimvorteil für Hannovers Zehnkämpfer
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06:15 25.08.2012
Von Carsten Schmidt
Steffen Kahlert zählt zu den besten Zehnkämpfern. Quelle: Nieden
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Hannover

„Könige der Athleten“ heißen die Zehnkämpfer in Leichtathletik-Kreisen. Deshalb gibt es von Freitag an im Erika-Fisch-Stadion im hannoverschen Sportpark quasi ein großes Adelstreffen. In acht Altersklassen ist Vielseitigkeit Trumpf, wenn es für rund 300Starter um die deutschen Meistertitel im Zehnkampf bei den Männern und im Siebenkampf bei den Frauen geht.

Eine gute Rolle ist dabei auch zwei Sportlern aus der Region Hannover zugedacht. Steffen Kahlert vom TuS Wunstorf hat mit 7887Punkten die zweitbeste Vorleistung zu bieten, Maximilian Gilde von der LG Hannover ist kaum schwächer mit 7720Punkten als Fünfter notiert und damit bester Junior. Beide profitieren zwar davon, dass die Olympiastarter Pascal Behrenbruch, Rico Freimuth und Jan-Felix Knobel ihre Saison schon beendet haben. Aber auf diese Weise bieten diese Titelkämpfe aufstrebenden Athleten wie dem 24-jährigen Kahlert und dem zwei Jahre jüngeren Gilde eine gute Chance zur Profilierung.

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Für Kahlert geht es nach Ansicht seiner Trainerin Beatrice Mau-Repnak darum, den 2. Platz aus der Meldeliste zu bestätigen. „Er hat zuletzt gut trainiert“, sagte die Landestrainerin. Als klaren Titelanwärter sieht sie Kai Kaczmirek, der mit 8130 Punkten die beste Vorleistung aufweist. Der Rheinländer ist vor allem im Hochsprung (2,13 Meter) und im 400-Meter-Lauf (46,75 Sekunden) der Konkurrenz weit voraus.

Doch auch Kahlert und Gilde können punktuelle Glanzlichter setzen. Der Wunstorfer, in diesem Jahr schon deutscher Mehrkampfmeister in der Halle, ist mit 5,20 Metern ein exzellenter Stabhochspringer, der Hannoveraner Gilde hat den Speer schon weiter als 65 Meter geworfen und ist mehr als 7,50 Meter weit gesprungen. Zudem kennen beide die Anlage aus dem täglichen Training in Hannover. „Das kann ein Vorteil sein“, sagt Mau-Repnak.

Im Siebenkampf der Frauen fehlt indes mit Maren Schwerdtner von Hannover 96 eine aussichtsreiche Lokalmatadorin. Sie hatte ihre Saisonplanung auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen ausgerichtet. Dieses Ziel verpasste sie knapp, zudem leidet Schwerdtner derzeit an einer Rückenverletzung.

Unter die besten drei können auch zwei niedersächsische „U18“-Athleten aus dem Sportinternat Hannover vorstoßen: Sophia Machill (LGNordheide) und Torben Ziesing (LG Eichsfeld).

ZEITPLAN:

Freitag: 11 Uhr: Beginn Siebenkampf „U18“, 12.30 Uhr: Beginn Zehnkampf „U18“, 13.30Uhr: Beginn Siebenkampf „U20“ Ende gegen 19.30Uhr.

Sonnabend: 9Uhr: 2. Tag Zehnkampf „U18“, 9.30Uhr: 2. Tag Siebenkampf „U18“, 10.20Uhr: Beginn Zehnkampf „U20“, 10.30Uhr: Beginn Siebenkampf Frauen/Juniorinnen, 12Uhr: 2. Tag Siebenkampf „U20“, 12.30Uhr: Beginn Zehnkampf Männer/Junioren. Ende gegen 19.30Uhr.

Sonntag: 9Uhr: 2. Tag Zehnkampf „U20“, 11.30Uhr: 2. Tag Zehnkampf Männer/Junioren, 12Uhr: 2. Tag Siebenkampf Frauen/Juniorinnen, Ende gegen 19Uhr.

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