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Sportbuzzer Jedermannradrennen soll sich in Hannover etablieren
Sportbuzzer Jedermannradrennen soll sich in Hannover etablieren
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16:26 07.01.2010
Von Stefan Knopf
In die Pedale treten künftig beim großen Jedermannradrennen. Quelle: zur Nieden (Archiv)

Aus der Organisation der „Nacht von Hannover“ hat sich Reinhard Kramer im vergangenen Jahr zurückgezogen, aber ganz ohne Radsport kann er eben doch nicht. Nachdem er sich jahrelang um Profirennen in Hannover gekümmert hat, nimmt Kramer nun die Amateure ins Visier: Gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur Soulstyle stellt Kramer im kommenden Sommer ein Jedermannrennen auf die Beine: Die „Velo Challenge“ soll sich in den nächsten Jahren nicht nur im Raum Hannover, sondern nach Möglichkeit in ganz Norddeutschland etablieren. Auf zwei Kursen über 60 oder 108 Kilometer können Hobbyfahrer am 27. Juni in die Pedale treten und ihre Grenzen testen.

Eine neue Erfindung ist ein Jedermannrennen nicht, ein bisschen neu für die Stadt ist es trotzdem. „Bislang gab es das in Hannover immer nur bei Großveranstaltungen“, sagt Klaus Timaeus, der Eventmanager der Stadt, „jetzt machen wir das losgelöst davon.“ Bei der Deutschland-Tour 2007 zum Beispiel hatten sich 1200 Radler für das Hobbyrennen angemeldet.

Ein paar mehr dürften es im Juni gerne sein, finden die Veranstalter. „Mit 2000 Teilnehmern wären wir sehr zufrieden“, sagt Soulstyle-Geschäftsführer Detlef Rehbock. Er kennt sich aus mit Massenveranstaltungen für Hobbysportler: Sein Unternehmen veranstaltet unter anderem das Spektakel „Skate by Night“. „Die ,Velo Challenge‘ ist ein Rennen für jeden, der sich beweisen will oder der sich messen will mit seinen Freunden, mit denen er sonst trainiert“, sagt Rehbock.

Der Reiz des Rennens ist der Rahmen. 400 Mitarbeiter kümmern sich um einen hoffentlich reibungslosen Ablauf, auf den ersten Blick sieht die „Velo Challenge“ aus wie die Niedersachsen-Rundfahrt: abgesperrte Strecke, ein Führungsfahrzeug vorweg und der Besenwagen hintendran. Das alles kostet natürlich: Auf rund 100.000 Euro schätzt Rehbock den Etat für das Rennen. Einen Teil davon tragen die Fahrer durch eine Startgebühr, die bei 35 bis 40 Euro liegen soll. Dafür gibt es auch eine individuelle Zeitmessung per Chip.

Start und Ziel liegen am Maschsee in Höhe des NDR-Funkhauses, von dort geht es in Richtung Wilkenburg hinaus aus der Stadt. In Hüpede teilen sich die Strecken: Die kleine Runde über 60 Kilometer führt über Wennigsen und Gehrden zurück nach Hannover, die große Runde über 108 Kilometer schwenkt bis nach Coppenbrügge und Bad Münder und führt über den Nienstedter Pass zurück. Gekürt werden am Ende jeweils die Siegerin und der Sieger über die kurze und die lange Distanz, außerdem gibt es eine Mannschaftswertung – wobei eine Anmeldung als Team aber keine Teilnahmebedingung ist.

Eine Ausrüstung im Wert von mehreren Tausend Euro ist ebenfalls keine Voraussetzung, gute Kondition kann allerdings nicht schaden. Wer sich über bessere Technik oder Vereinssport informieren möchte, kann bereits einen Tag vor dem Rennen, am 26. Juni, am Nordufer des Maschsees vorbeischauen: Dort präsentieren sich Firmen und Klubs rund um den Radsport.

Anmeldeformulare gibt es in Kürze auf der Internetseite

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