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Sportbuzzer „Jetzt wissen wir, wie Hannover spielt, und sind vorbereitet“
Sportbuzzer „Jetzt wissen wir, wie Hannover spielt, und sind vorbereitet“
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10:29 24.08.2011
Piotr Trochowski (l.) kämpft im Hinspiel mit Lars Stindl um den Ball. Quelle: dpa
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Herr Trochowski, wie ist denn die Wettervorhersage in Sevilla für Donnerstag? Wird’s in doppelter Hinsicht ein heißes Spiel für 96?

Auch wenn’s lustig klingt: In den vergangenen Tagen war es frischer, so etwas über 30 Grad. Und am Donnerstag wird’s hier wieder heiß werden.

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Wann wird denn bei so einer Hitze trainiert? Schon morgens um 7 Uhr?

Bis um 11 Uhr ist es noch ganz angenehm, da haben wir Temperaturen um die 25 Grad. Wir trainieren meistens um 9 Uhr morgens oder erst um 20 Uhr abends. Für mich ist das kein Problem. Ich mag die Sonne und habe mir das ja auch ausgesucht.

Haben Sie am Sonntag Bundesliga geguckt?

Ich habe mir die Zusammenfassung angeschaut.

Und wie ist Ihr Eindruck vom 1:1 Ihres Gegners gegen Berlin?

Das Spiel von 96 habe ich leider verpasst.

Sie haben keine Szenen vom 96-Spiel gesehen?

Nein. Dafür habe ich gesehen, wie die Hamburger in München untergegangen sind.

In Hannover wird viel darüber diskutiert, ob der 2:1-Sieg aus dem Hinspiel gegen den FC Sevilla ein gutes oder weniger gutes Ergebnis ist. Wie wird das Resultat in Sevilla bewertet?

Wir müssen nur ein Tor schießen und dürfen keins bekommen, dann sind wir weiter. Wir hatten in Hannover zwei dumme Aktionen, die zu den Gegentoren geführt haben. Das müssen wir im Rückspiel unbedingt besser machen. Wir haben auswärts gespielt, es war unser erstes Pflichtspiel. Insofern sind wir sehr optimistisch.

Besonders in der 1. Halbzeit hatte man den Eindruck, dass Ihre Mannschaft Hannover unterschätzt hat. Täuscht der Eindruck?

Was uns fehlte, war der Spielrhythmus. Wir hatten bis dahin nur Testspiele, das ist schon ein Unterschied. Wir waren in den ersten Minuten etwas träge, haben nur schwer ins Spiel gefunden und sind erst in der 2. Halbzeit aufgewacht. Jetzt wissen wir, wie Hannover spielt, und sind vorbereitet.

Der 1. Spieltag in der Primera Division mit Ihrem Spiel gegen den Stadtrivalen Betis ist aufgrund eines Spielerstreiks ausgefallen. Sie haben Kraft gespart, konnten aber keine Spielpraxis sammeln …

Das Spiel gegen Hannover war sehr intensiv, im Derby gegen Betis wäre es sicherlich auch hoch hergegangen. Da wäre wenig Zeit geblieben, sich zu erholen.

Haben Sie eigentlich schon Ihr erstes Gehalt vom FC Sevilla überwiesen bekommen?

Ja, denn der FC Sevilla gehört zu den Klubs in Spanien, die diese Probleme nicht haben, weil er solide wirtschaftet.

Am Donnerstag werden mehr als 2000 Fans von Hannover 96 in Sevilla sein. Vor dem Anpfiff am Abend bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel. Geben Sie doch mal einen Tipp: Was muss man in Sevilla unbedingt gesehen haben?

Auf keinen Fall dürfen die Fans in grünen Trikots kommen, sonst müssen sie sich verstecken.

Weil Grün die Farbe des Erzrivalen Betis Sevilla ist?

Ja, das könnte zu Verwechslungen führen.

Keine Sorge, die meisten 96-Fans werden rote Shirts und Trikots tragen.

Dann sollten sie sich unbedingt die schöne Altstadt mit der Kathedrale und den kleinen Gassen anschauen. Da werden sie sich die Zeit prima vertreiben können und viel Spaß haben.

Interview: Christian Purbs

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