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Sportbuzzer KTG Hannover turnt sich an die Spitze
Sportbuzzer KTG Hannover turnt sich an die Spitze
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07:29 16.11.2015
Von Carsten Schmidt
Die 1. Liga im Visier hat die KTG-Riege mit Alina Hügli, Franziska Roeder, Lia Bernewitz, Lina Philipp, Finja Säfken und Alina Heinemann (v. l.). Dahinter stehen die Trainer Susanne Philipp und Peter Werner. Quelle: privat
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Hannover

Damit nimmt die KTG an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga teil, die am 28. November im badischen Bühl stattfindet. Gegner sind der Heidenheimer SB (Zweitliga-Zweiter), der TSV 1861 Tittmoning (Erstliga-Sechster) und die TSG Steglitz (Erstliga-Siebter).

Dieser Saisonabschluss ist umso verblüffender, als die Hannoveranerinnen erst in diesem Jahr aus der 3. in die 2. Liga aufgestiegen sind. Und dort gab es eine kontinuierliche Steigerung. Zahlte die KTG am ersten Wettkampftag noch Lehrgeld mit dem 6. Platz unter den acht Zweitligateams, so lief es in der zweiten Runde wesentlich besser. Der 3. Rang brachte den frühzeitigen Klassenerhalt. Und seit Sonnabend eröffnen sich nun neue Perspektiven: Zuletzt turnte mit der TS Großburgwedel ein Team aus der Region in der höchsten deutschen Klasse, 2012 kam allerdings der freiwillige Rückzug der Riege.

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Wesentlichen Anteil am starken Teamergebnis der KTG von 191,25 Punkten hatte Lina Philipp, die zur Jugend-Nationalmannschaft gehört. Sie stellte im Vierkampf mit 54,25 Punkten eine Bestleistung auf, gewann die Einzelwertung und verwies die sechsmalige Olympiateilnehmerin Oksana Chusovitina (Herkenrath) auf den 2. Platz.

Doch auch die übrigen Mannschaftsmitglieder Alina Heinemann, Alina Hügli, Finja Säfken, Lia Bernewitz und Franziska Roeder, die alle im Turnzentrum Badenstedt trainieren, boten überzeugende Leistungen, nur am Schwebebalken gab es kleine Schwächen.
Landestrainer Peter Werner zollte ob dieses Wettkampfergebnisses seiner Mannschaft ein besonderes Lob. „Mit dieser Entwicklung habe ich nicht gerechnet“, sagte er. „Ein Kompliment an alle Mädchen.“ Die KTG fährt nun sogar mit zwei Mannschaften nach Bühl, denn die „Reserve“ turnt dort um den Regionalligaaufstieg.

2. Bundesliga Männer: Die erwartet deutliche Niederlage beim Spitzenreiter KTV Siegerland hat der TuS Vinnhorst kassiert. 12:70 lautete das Endergebnis. Allein zehn Zähler sammelten die Hannoveraner am Pauschenpferd. Dieses Gerät gewannen sie, während sie an den übrigen fünf Stationen keine Chance gegen den designierten Erstligisten hatten.Nur am Sprung holte der TuS noch zwei Punkte. Den letzten Zweitliga-Saisonwettkampf bestreiten die Vinnhorster am kommenden Sonnabend in der Sporthalle Grashöfe (18 Uhr), dabei wollen sie gegen den Vorletzten KTT Heilbronn gewinnen, um in der Tabelle noch auf den 3. Rang zu klettern.

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