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Sportbuzzer Keine weitere Strafe für Ferrari in Teamorder-Affäre von Hockenheim
Sportbuzzer Keine weitere Strafe für Ferrari in Teamorder-Affäre von Hockenheim
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18:33 08.09.2010
Fernando Alonso (rechts) neben seinem Teamkollegen Felipe Massa.
Fernando Alonso (rechts) neben seinem Teamkollegen Felipe Massa. Quelle: dpa
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Ferrari ist in der Teamorder-Affäre von Hockenheim ohne weitere Strafe davongekommen. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbands FIA bestätigte am Mittwoch in Paris lediglich das bereits von den Rennkommissaren verhängte Bußgeld von 100.000 Dollar gegen den italienischen Formel-1-Rennstall. Die Punkte in der WM-Wertung für den Doppelerfolg beim Großen Preis von Deutschland darf das Team nach Angaben des italienischen FIA- Delegierten behalten.

Ferrari-Pilot Felipe Massa hatte bei dem Rennen seinen Teamkollegen Fernando Alonso angeblich auf Anweisung überholen lassen und ihm damit den Sieg geschenkt. Eine derartige Teamorder ist seit 2002 verboten.

Direkt nach dem Grand Prix in Hockenheim am 25. Juli hatten die Streckenrichter Ferrari für das dubiose Manöver in der 49. Runde zu einem Bußgeld von umgerechnet 77.500 Euro verurteilt. Zudem verwiesen die Kommissare den Fall an den Weltrat. Gemäß dem FIA-Regelwerk wären weitere Strafen von Punktabzug über eine Sperre bis hin zum WM- Ausschluss möglich gewesen.

Der Rennstall hatte eine Teamorder stets bestritten. Mit Funksprüchen seien die beiden Piloten lediglich auf die aktuelle Renn-Situation hingewiesen worden, beteuerte Teamchef Stefano Domenicali. Die Aktion hatte in der Formel 1 eine heftige Debatte über den Sinn des Teamorder-Verbots ausgelöst.

dpa

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