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Sportbuzzer Martin Schmitt: „Mir ist nur wichtig, dass ich springen kann“
Sportbuzzer Martin Schmitt: „Mir ist nur wichtig, dass ich springen kann“
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14:34 02.01.2013
„Ich habe persönlich für mich viel erreicht“: Martin Schmitt ist mit seinem Abschneiden bei der Vierschanzentournee zufrieden. Quelle: dpa
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Garmisch-Partenkirchen

Martin Schmitt im Interview mit der Nachrichteagentur dpa: 

Wie haben Sie die Entscheidung von Bundestrainer Werner Schuster, die Tournee zu Ende springen zu dürfen, aufgenommen?

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Es freut mich, dass er mir das Vertrauen gibt. Wir haben die Varianten durchgesprochen, also Continentalcup oder Weltcup. Beides wäre für mich okay gewesen, denn für mich ist nur wichtig, dass ich springen kann.

Empfinden Sie Genugtuung, es allen Kritikern noch einmal gezeigt zu haben?

Darum geht es nicht. Für mich waren schon die Sprünge eine Bestätigung, also die Rückmeldung auf der Schanze. Ich habe persönlich für mich viel erreicht. Es ist natürlich schön, dass ich die Tournee weiterfahren kann. Aber wichtiger ist für mich die skispringerische Entwicklung. Da bin ich auf einem sehr guten Weg. Dass die Dinge wieder funktionieren, gibt mir Kraft.

Hatten Sie auf Ihrem langen Weg zurück nie Zweifel?

Ich habe nicht permanent den Glauben daran gehabt, dass ich den Weg gehen kann. Aber ich habe auch immer betont, dass es keine Garantie gibt. Es ist ein Projekt. Ich will es noch einmal probieren und ich glaube daran, dass es gelingen kann. So lange die Möglichkeit besteht, will ich es probieren. Sonst würde ich mir das irgendwann einmal vorwerfen.

Sind Sie dabei gut unterstützt worden?

Ich war bei den Trainern immer gut aufgehoben, egal ob im A- oder B-Kader. Das ist das Schöne an unserem System, dass man auch in der zweiten Reihe weiterkommen und gestärkt nach oben zurückkehren kann. Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht und meinen Sprung so verändert, dass er wieder funktioniert.

Gilt Ihre Rückkehr ins A-Team nur für die restlichen zwei Stationen der Vierschanzentournee oder auch darüber hinaus?

Wir haben noch nicht drüber gesprochen, ob ich weiter im Weltcupteam sein werde. Jetzt bin ich erst mal dabei.

dpa

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