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Sportbuzzer Gut gelaunter Phelps genießt Comeback
Sportbuzzer Gut gelaunter Phelps genießt Comeback
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17:18 24.04.2014
Nach Monaten des Schweigens äußerte sich Phelps bei der Pressekonferenz vor dem Grand Prix im Wüstennest Meza in Arizona. Quelle: Roy Dabner
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Meza /USA

Michael Phelps war bestens gelaunt. Lächelnd und entspannt beantwortete der Rekord-Olympiasieger die Fragen einer großen Medienschar zu seinem Comeback. „Ich habe eine Menge Spaß“, sagte der 28-Jährige immer wieder. Nach Monaten des Schweigens äußerte sich Phelps am Mittwoch (Ortszeit) bei der Pressekonferenz vor dem Grand Prix im Wüstennest Meza in Arizona. Nach fast zwei Jahren Pause ist Phelps wieder zurück. Dabei hatte er nach seinem 18. Olympiasieg bei den Spielen 2012 in London seinen Rücktritt erklärt und damals eine Rückkehr ins Wettkampfbecken ausgeschlossen.

Dass der Amerikaner seine Meinung geändert hat, hat einen ganz einfachen Grund: Er vermisste den Sport, der so lange sein Leben bestimmt hatte. „Ich mache das, weil ich es will. Niemand zwingt mich dazu“, sagte er den Journalisten, die sich in einem Zelt hinter dem Freiluft-Pool in Meza eingefunden hatten. Der 18-fache Olympiasieger habe sich die schwimmlose Zeit mit Reisen, Golf- und Pokerspielen vertrieben. Diese Beschäftigungen seien aber kein Ersatz für den sportlichen Wettkampf gewesen. „Dass ich jetzt wieder diese Mentalität der sportlichen Auseinandersetzung erleben kann, liebe ich besonders“, erklärte Phelps.

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Den Fragen nach einer Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wich der Superstar freilich aus. Er stellte klar, dass er wenig Erwartungen habe und zuerst ein Gefühl für den Wettkampf bekommen müsse. „Wenn ich nicht so erfolgreich werde wie früher, denkt ihr bestimmt, das würde meine Karriere beflecken“, sagte Phelps zu den Medienvertretern, „doch das ist eure Meinung. Natürlich habe ich auch sportliche Ziele, doch ich muss jetzt erst einmal in Form kommen“. Phelps betonte zum wiederholten Male: „Ich habe Spaß daran, was ich tue und freue mich, wieder zurück im Schwimmbecken zu sein.“

Das bestätigte auch sein Trainer Bob Bowman, der neben Phelps auf dem Podium saß: „Er lacht viel und hat mehr Spaß am Training als früher.“ Allerdings sei er „sowas von außer Form“ gewesen, als er mit dem Training begonnen habe, sagte Bowman unter dem lauten Gelächter der Zuhörer. Phelps gab lächelnd zu, dass er stark an Gewicht zugenommen habe.

Jetzt genieße er die „großartige Atmosphäre“ in seiner jungen Trainingsgruppe, die seinen Ehrgeiz anspornen würden. «Ich bin der Großvater dieser Gruppe», sagte Phelps und fügte nicht ganz ernst gemeint hinzu: „Das ist das Schlimmste daran“» Bei Bowman trainiert auch Frankreichs Olympiasieger über 200 Meter Freistil, Yannick Agnel.

Bei seinem ersten Wettbewerb nach der langen Unterbrechung wird sich Phelps am (heutigen) Donnerstag auf die 100 Meter Schmetterling konzentrieren. Auf seiner früheren Spezialstrecke hält er immer noch den Weltrekord.

dpa

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