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Sportbuzzer Waspo legt vor
Sportbuzzer Waspo legt vor
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00:15 09.04.2014
Foto: Vergebliche Mühe: White-Sharks-Talent Marek Tkac (l.) verteidigt gegen Bundesliga-Torschützenkönig Erik Bukowski. Die Niederlage kann er damit aber nicht verhindern.
Vergebliche Mühe: White-Sharks-Talent Marek Tkac (l.) verteidigt gegen Bundesliga-Torschützenkönig Erik Bukowski. Die Niederlage kann er damit aber nicht verhindern. Quelle: Forian Petrow
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Waspo gewann – wenn auch überraschend knapp – mit 11:8 und kann den noch fehlenden Sieg zum weiterkommen in den beiden Heimpartien am kommenden Sonnabend (16 Uhr) und, falls nötig, am Sonntag (19 Uhr) einfahren. Die Begriffe „Heimspiel“ und „Auswärtsspiel“ gelten dabei allerdings nur bedingt, da alle drei Begegnungen im Stadionbad ausgetragen werden.

Karsten Seehafer, Trainer von Waspo 98, war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Wir haben unglaublich viel verballert“, monierte er die schlechte Chancenverwertung der Gäste. „Für die Zuschauer ist das vielleicht unterhaltsam, aber so geht das nicht.“ Und auch bei den Sharks war die Stimmung gemischt. „Das Ergebnis war besser als in den beiden Spielen zuvor. Aber nach dem Spielverlauf wäre sogar mehr drin gewesen“, sagte WSH-Klubchef Jörg Deike.

Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover haben direkten Kurs auf das Final Four um die deutsche Meisterschaft gesetzt. Im ersten Derby der Viertelfinalserie „Best of 3“ gewann der Favorit vor 350 Zuschauern bei den White Sharks.

Aufopferungsvoll kämpften die Haie gegen die vermeintliche Übermacht von zahlreichen Nationalspielern aufseiten von Waspo. Bis zur Pause konnte der Aufsteiger sogar den Kontakt zum Vorjahres dritten halten. 30 Sekunden vor der Pause erzielte Center Igor Cagalinec mit seinem einzigen Treffer das 4:5. Der Torjäger der Haie blieb aber wie der zweite Leistungsträger Christian Schlanstedt hinter den Erwartungen zurück – ein entscheidender Faktor. „Beide haben nicht ihre Normalform erreicht“, sagte Deike. „Wenn wir im Angriff besser gespielt hätten, wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

So aber benötigte Waspo nach der Halbzeit nur vier Minuten, um mit dem Tor von Bence Toth auf 8:4 davonzuziehen. Bundesliga-Torschützenkönig Erik Bukowski sorgte mit dem 10:6 (31.) für die endgültige Entscheidung.

Aufgegeben haben die Sharks das Viertelfinalduell trotz der Niederlage aber noch nicht: „Unsere Motivation steigt eher noch, schließlich werden die Ergebnisse gegen Waspo immer besser – und die Mannschaft hat erkannt, dass die nicht einmal gut gespielt hat“, sagt Deike.
Tore der White Sharks: Tkac (3), Schlanstedt (2), Cagalinec, Deike und Frank – Waspo 98: Bukowski (3), Paunovic, Bolovic (je 2), Preuss, Toth, Pickert und Immermann.

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