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Sportbuzzer Waspo 98 vor Match gegen ungarisches Spitzenteam
Sportbuzzer Waspo 98 vor Match gegen ungarisches Spitzenteam
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20:33 17.01.2017
Von Jörg Grußendorf
Auf ihn kommt es an: Roger Kong Quelle: Petrow
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Hannover

Die Ankunft war schon einmal besser als bei den letzten Malen. „Erstmals haben wir auch unser Gepäck gleich ausgehändigt bekommen“, sagte Karsten Seehafer. Der Trainer des Wasserball-Bundesligisten Waspo 98 Hannover ist zum dritten Mal mit seinem Team nach Ungarn geflogen, zweimal wurden Koffer und Material später geliefert.
Der Anfang ist also gemacht. Waspo 98 ist bereits am Dienstag nach Budapest gereist, von dort ging es per Bus weiter nach Egri. Dort trifft das Team am Mittwochabend (Beginn ist um 20  Uhr) in der Gruppenphase der Champions League auf das ungarische Spitzenteam ZF Eger.
„Wir wollen uns gewissenhaft auf dieses Spiel vorbereiten“, erklärte Seehafer die Anreise am Tag vorher. „Wir sind schließlich nicht hierhergekommen, um uns die Puszta anzu-
gucken.“ Vielmehr will er mit seiner Mannschaft eine Überraschung schaffen. „Eger ist zwar Favorit. Ich hoffe aber, dass die Ungarn uns ein bisschen unterschätzen“, sagte der Coach, „wir kommen ja nur aus der unbedeutenden Wasserballnation Deutschland und treten im Land des Rekord-Olympiasiegers an.“
Das würde Waspo schon etwas in die Karten spielen. Wichtiger, so Seehafer, sei aber, dass es bei seinem Team in der Abwehr stimmt. „Die Verteidigungsarbeit ist das A und O“, sagte er, „darum ist es auch wichtig, das Roger Kong einen super Tag erwischt.“ Kong, das ist der Nationaltorwart in Reihen Waspos. „Vorn“, sagte Seehafer, werden wir schon unsere Chancen bekommen.“ Die Ungarn, sagte er weiter, müssten schon einen „sehr guten Tag haben, wenn sie gegen uns gewinnen wollen“.
In Egri kann der hannoversche Trainer aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Spanier Pere Estrany hat leichte Probleme mit der linken Hand.

    

ZF Eger

Große Nummer: ZF Eger ist im Land des Rekord-Olympiasiegers Ungarn eine große Nummer. 2011, 2013 und 2014 ging der Landestitel an das Team. Seit aus dem Egri VK aufgrund des Sponsors ZF Eger wurde, spielt der Club aus dem Norden Ungarns regelmäßig ganz oben mit. Trainer Norbert Dabrowski stehen mit Milos Cuk und Branislav Mitrovic auch zwei aktuelle Olympiasieger aus Serbien zur Verfügung. Eger spielt in der Aladár-Bitskey-Schwimmhalle, die 2000 Zuschauern Platz bietet. wgp

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