Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Sportbuzzer Leise Töne vor dem Derby
Sportbuzzer Leise Töne vor dem Derby
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:22 05.11.2015
Verletzt: Waspo-Spieler Erik Bukowski bangt um den Derby-Einsatz. Quelle: Florian Petrow
Anzeige
Hannover

Freundschaftlich geht es zwischen den Vereinen nicht zu. Zumindest bei den Club-Oberen. Da wird gerne einmal über den anderen gelästert. Vor dem Lokalderby in der Wasserball-Bundesliga (Beginn im Stadionbad ist um 20 Uhr) halten sich die Funktionäre von Gastgeber Waspo 98 Hannover und den White Sharks arg zurück. Sie beschränken sich rein auf das Sportliche.

Und da ist die Ausgangslage klar. Waspo 98 ist wie immer in diesem Stadtduell deutlich favorisiert. Das Team von Trainer Karsten Seehafer gehört zwar meistens zu den Top drei in Deutschland, doch in diesem Jahr ist die Mannschaft noch stärker. Und das sollen die White Sharks Dienstagabend zu spüren bekommen. „Ich erwarte einen deutlichen Sieg für uns. Ohne Wenn und Aber“, sagt Seehafer.

Anzeige

Am Ausgang des Spiels hat auch Jörg Deike, der Clubchef der White Sharks, wenig Zweifel. „Wir wollen uns aber möglichst gut aus der Affäre ziehen“, sagt er. Das sei besonders wichtig in Hinsicht auf das Saisonspiel der Sharks. Hinter den „großen Drei“ (Deike), Wasserfreunde Spandau, ASC Duisburg und eben Waspo 98, gäbe es einen spannenden Kampf um den 4. Platz. Und da wollen die Sharks mitmischen. „Da sich mehrere Mannschaften Chancen ausrechnen, kann das Torverhältnis am Saisonende eine wichtige Rolle spielen“, sagte Deike.

Die personellen Voraussetzungen sind für sein Team allerdings nicht gut, gleich zwei Leistungsträger werden fehlen: Wolf Moog kann wegen einer Sperre im Derby nicht dabei sein, Center Igor Cagalinec hat sich einen Zehenbruch zugezogen. Waspo 98 muss eventuell auf Erik Bukowski wegen einer Verletzung verzichten.

Papenburg als neuer Sponsor

Still und heimlich hat Waspo 98 Hannover einen weiteren prominenten Hauptsponsor gewinnen können: das Bau- und Rohstoffunternehmen GP Günter Papenburg. Mittlerweile prangt das Papenburg-Logo auch auf den Kappen der Waspo-Spieler. Papenburg, ehemaliger Besitzer des Eishockey-DEL-Clubs Hannover Scorpions, war in dieser Saison schon aufmerksamer Zuschauer bei Europapokalspielen im Stadionbad. Wie hoch das finanzielle Engagement Papenburgs ist, will niemand verraten. Waspo 98 hatte zuletzt prominente Neuzugänge nach Hannover locken können. Die weiten Europacupreisen stellen für den Verein zudem einen wirtschaftlichen Kraftakt dar.

Anzeige