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Sportbuzzer Der Favorit bleibt ganz cool
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21:14 03.05.2015
Von Norbert Fettback
Ein Bad mit dem Meisterpokal: Die U17-Junioren der White Sharks sind wieder die Nummer 1 in Deutschland. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Es blieb beim Versuch. Auch wenn es im ersten Play-off-Viertelfinalspiel der deutschen Wasserball-Liga zwischen den White Sharks Hannover und Waspo 98 anfangs ein Achtungszeichen gab: Der Außenseiter White Sharks ging durch Lukas Deike mit 1:0 in Führung. Im Stadionbad, wo die „Haie“ Heimrecht und die meisten Zuschauer hinter sich hatten, war dennoch keine Gefahr in Verzug für den selbsterklärten Meisterschaftsanwärter Waspo 98. Zu deutlich war die Überlegenheit der Lindener, die sich letztlich klar mit 16:5 (2:1, 6:1, 4:2, 4:1) durchsetzten. Kevin Götz im Tor der Sharks verhinderte am Sonntagabend Schlimmeres. Waspo, das nach einer 9:2-Führung einen Gang herausnahm, kann sich so schon kommenden Sonnabend mit einem weiteren Sieg für die nächste Runde qualifizieren.

Für Aufregung sorgte beim Waspo-Präsidenten Bernd Seidensticker nur der aus seiner Sicht überharte Einsatz aufseiten des Kontrahenten. Dieser war angesichts der Überlegenheit des Siegers zu diesem Zeitpunkt aber auch aus der Not heraus geboren. Waspo-Trainer Karsten Seehafer sprach von einer „besonnenen Leistung erfahrener Spieler. Die hätten auch mehr gegenhalten können.“ Bence Toth und Erik Bukowski (je 4) waren Waspos beste Schützen Lukas Deike warf zwei Tore für die Sharks.

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Weitere Ergebnisse

Weitere Ergebnisse, Play-off-Viertelfinale: PlauenDuisburg 16:17 nach Fünfmeterwerfen, EsslingenUerdingen 12:11; Play-downs: LaatzenCannstatt 8:14.

Deutsche U17-Meisterschaft

Die White Sharks hatten sich ihre Niederlage, die erste und einzige in dieser Saison, schon am Freitag abgeholt. Das 7:10 im Finalhinspiel beim OSC Potsdam konnte der Titelverteidiger gestern vergessen machen. 12:6 (3:2, 5:0, 1:1, 3:3) hieß es im Rückspiel für die Mannschaft von Trainer Michael Bartels – ein weiterer Beleg für die seit Jahren erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins. Nach einer 9:2-Führung geriet der erneute Titelgewinn nur kurzzeitig in Gefahr, als die Potsdamer auf 5:9 herankamen. Letztlich gab die größere spielerische Klasse und Cleverness den Ausschlag. „Jeder hat heute seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt“, sagte der freudestrahlende Bartels. Vincent Winkler (4) war bester Torschütze der Sharks.

Frauen-Bundesliga

Der HSV von 1892 hat seine Rolle als Nummer 1 in Hannover bestätigt. Der Tabellenzweite setzte sich gestern Abend im Derby gegen Waspo 98 mit 9:6 (1:1, 5:2, 0:1, 3:2) durch und wahrte seine gute Play-off-Ausgangsposition. Schon die erste Begegnung hatte das Team von Trainerin Anja Skibba mit 8:6 für sich entschieden. Waspo, das in einer umkämpften Partie acht Herausstellungen kassierte, bleibt Vorletzter. Beim Sieger spielte Gesa Deike mit einer Gesichtsmaske, die Folge einer Nasen- und Jochbeinprellung aus einem vorausgegangenen Partie. Die Nationalspielerin, zweifache Torschützin und gute Zuspielerin, hatte trotzdem den nötigen Durchblick. Für Waspo traf Carmen Gelse dreimal.

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Uerdingen erfüllten sich die Hoffnungen des HSV auf ein möglichst knappes Resultat nicht. Im Gegenteil: Bei der 6:16 (1:7, 2:3, 2:2, 1:4)-Niederlage des Hannoverschen SV stand am Ende die befürchtete Zehn-Tore-Differenz zu Buche. Der Meister war nach gut fünf Minuten des ersten Viertels schon auf 6:0 davongezogen. Für den HSV trafen Bryony Smith und Viktoria Bujka (je 2) am besten. Spannender machte es die Waspo-Frauen gegen Blau-Weiß Bochum. Beim 8:9 (2:4, 1:1, 2:2, 3:2) waren sie drauf und dran, einen zwischenzeitlichen 3:7-Rückstand aus dem dritten Durchgang noch wettzumachen. Die nicht zimperlich agierenden Gäste kassierten 13 Herausstellungen. Für Waspo warf wieder Gelse (4) die meisten Tore.

03.05.2015
02.05.2015
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