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Foodtrends Wie gut ist die neue Burrito-Bar in der Nordstadt?
Thema F Foodtrends Wie gut ist die neue Burrito-Bar in der Nordstadt?
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17:58 30.08.2016
Mehrere Sorten Bohnen und Reis, Chicken, Pork, Beef obendrauf oder vegetarisch, Gemüse nach Wahl, Guacamole kostet im Locorito extra. Mit Getränk landet man bei 10 Euro aufwärts. Quelle: von Ditfurth/Facebook;Locorito/M
Hannover

Die Idee kam in der Ferne und war plötzlich ganz nah. Wo, fragte sich Student Andreas Oldenburger während seines Studiums im australischen Newcastle, kann ich hier mal schnell mit einem Kumpel Burritos essen gehen? Nirgends, musste er feststellen. Und so arbeiteten die hungrigen jungen Männer einen Business-Plan aus und wollten einen Burrito-Fastfood-Laden aufmachen – erst in Australien, was aber an den Auflagen der australischen Behörden scheiterte.

Am Engelbosteler Damm in Höhe Nelkenstraße hat eine neue Burritos- und Tacos-Bar aufgemacht.

Der Plan wurde aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Der Nienburger kam zurück nach Deutschland, gründete eine Familie, arbeitete zunächst als Vertriebler, bastelte aber weiter an seiner Tortilla-Idee. Eine Reise nach Los Angeles brachte dann den Kick. „Ein dortiger Freund von mir war mit einer Mexikanerin zusammen. Ich habe mich mit ihrer Mutter hingesetzt und die Rezepte ausgearbeitet. Es sollte ja authentisch sein.“ In den USA allerdings hatte die Schnellrestaurantkette Chipotle die Sache mit den Burritos schon etabliert.

Am Engelbosteler Damm in Höhe Nelkenstraße hat er seinen Traum nun verwirklicht. Seit ein paar Wochen können die Nordstädter plus Zugereiste in dem kleinen Laden namens „Locorito“ ihre Burritos und Tacos auf die Faust zusammenstellen, aber an ein paar Tischen in und vor dem Mex-Imbiss auch direkt aufessen. Mehrere Sorten Bohnen und Reis, Chicken, Pork, Beef obendrauf oder vegetarisch, Gemüse nach Wahl, Guacamole kostet extra. Mit Getränk landet man bei 10 Euro aufwärts. Aber es liegt voll auf der Foodfestival-Trendlinie, sodass in den ersten Wochen die Resonanz sehr gut war. „Hat mich selbst überrascht“, sagt Oldenburger, der sich nicht nur ums Geschäftliche kümmert, sondern auch hinter der Theke mit anpackt. „Ich hab ein bisschen was auf Facebook gemacht, ich kenn ein paar Leute. Aber es kam auch viel neugierige Laufkundschaft.“ Der E-Damm sei jedenfalls ein „idealer Standort“.

 uj