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Hannover hat die Idee fürs Leben Wo anders gefeiert wird
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Wohnzimmerkonzerte von SofarSounds

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09:47 22.05.2019
Quelle: Villegas
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Hannovers Nachtleben pulsiert an vielen Orten. Je nach Alter und Musikgeschmack lassen sich die Feiernden in Gruppen einteilen, die in unterschiedliche Stadtteile ausschwärmen. Einige von ihnen tummeln sich in den Clubs rund um den Raschplatz und tanzen in der Kultdisko Zaza, der Baggi und dem Palo Palo. Oder man trifft sich in den Clubs und Cocktailbars im Steintorviertel. Eine dritte Gruppe zieht es eher nach Linden: Elektro im Café Glocksee, 90er-Party im Béi Chez Heinz, tanzen und feiern zu Livemusik im Broncos, Lux oder auf dem Faustgelände.

Das sind die Orte, die alle kennen und an denen schon ganze Generationen von Hannoveranern gefeiert haben. Manch einer meint, Hannover hätte sonst nicht viel für Feiernde zu bieten – doch auch hier gilt: Man muss genau hinsehen.

Spontane Konzerte in Hinterhöfen und Bars – oft nicht so leicht zu finden und meistens Geheimtipps. Das ist das Konzept der Wohnzimmerkonzerte von SofarSounds.

Denn da sind noch die spontanen Konzerte in Hinterhöfen und Bars – oft nicht so leicht zu finden und meistens Geheimtipps. Von ihnen erfährt man übers Hörensagen oder bei Facebook. Und plötzlich feiern Hannovers Kreative Partys in ehemaligen Getränkeläden oder leerstehenden Altbauwohnungen, tanzen unter der Brücke an der Ihme oder oben im Bredero-Hochhaus.

Wohnzimmerkonzerte von SofarSounds

Etwas Neues sind im Partykalender die Wohnzimmerkonzerte von SofarSounds: Alina Biblik, Johanna Heimsoth und Lisa Scheller haben das kreative Konzept, das es in vielen Städten weltweit gibt, aus London nach Hannover importiert: Musiker treten an ungewöhnlichen Orten vor kleinem Publikum auf. Meistens sind es mehrere pro Abend. Die Zuschauer bewerben sich online auf die kostenlosen Tickets und werden dafür ausgelost. Welche Bands oder Musikstile sie letztlich zu hören bekommen, erfahren sie erst am Konzertabend vor Ort. „Wir stellen die Bands aber so zusammen, dass für jeden etwas dabei ist“, sagt Biblik.

Die erste Veranstaltung des hannoverschen Ablegers von Sofar fand im September 2015 mit 50 Besuchern zwischen Spiegeln und Frisörsesseln in einem Salon in Ricklingen statt. Weitere Auftritte folgten im Fahrradcafé in der Nordstadt, in einem privaten Atelier, der Coworking-Space Hafven und der Boca Gastrobar. Auf den improvisierten Bühnen stehe eine „bunte Mischung von Künstlern“, erzählt die 24-jährige Biblik. Von Jazz, Pop, Rock, Singer-Songwriter bis zu klassischer Musik sei alles dabei. Dadurch, dass die Konzertbesucher ausgelost würden, entstehe ein buntes Publikum – von Kindern bis zu Senioren. „Solche kleinen Konzerte haben in Hannover gefehlt“, finden die Initiatorinnen.

Hier gibt's alle Informationen zu den Konzerten von SofarSounds.