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Die Wulff-Affäre Ermittlungen gegen Groenewold ausgeweitet
Thema Specials Die Wulff-Affäre Ermittlungen gegen Groenewold ausgeweitet
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13:15 25.04.2012
Foto: Das Namensschild der Groenewold-Villa im Berliner Bezirk Grunewald.
Das Namensschild der Groenewold-Villa im Berliner Bezirk Grunewald. Quelle: dpa
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Hannover

Dabei geht es um die Angaben des Filmproduzenten über einen gemeinsamen Besuch des Münchner Oktoberfests im Jahr 2008. Groenewold hat nach eigenen Angaben den Aufpreis für ein größeres Zimmer der Wulffs übernommen, ohne ihnen dies mitzuteilen. Die „Bild“-Zeitung berichtete am Mittwoch, Wulff habe das Upgrade vom Hotel gratis bekommen. Tatsächlich habe Groenewold einen Teil des Zimmerpreises übernommen, berichtet „Bild“.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den früheren Bundespräsidenten wegen des Verdachts der Vorteilsannahme während seiner Zeit als Ministerpräsident in Hannover. Deshalb war Wulff Mitte Februar als Bundespräsident zurückgetreten. Groenewold wird Vorteilsgewährung vorgeworfen.

Der Anwalt des Filmproduzenten, Christian-Oliver Moser, sagte der dpa, der „Bild“ sei die Ausweitung der Ermittlungen seit Ende März bekannt. Es sei erstaunlich, dass die Zeitung just an dem Tag darüber berichte, an dem sie auch zum Abdruck einer Gegendarstellung wegen falscher Berichterstattung über Groenewold verpflichtet worden sei. Weitere Kommentare wollte er nicht abgeben.

„Bild“-Sprecher Tobias Fröhlich sagte dazu, die Staatsanwaltschaft Hannover habe die Ermittlungen erst zu Wochenanfang ausgeweitet. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover erklärte, die Ausweitung der Ermittlungen sei der Zeitung am Montag bestätigt worden. Wann das Verfahren ausgeweitet wurde, konnte sie allerdings nicht sagen.

dpa