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Niedersachsens Atommülllager Grüne: Bohrungen offenlegen - Experten prüfen weiter
Thema Specials Niedersachsens Atommülllager Grüne: Bohrungen offenlegen - Experten prüfen weiter
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17:39 30.12.2010
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Das Landes- und das Bundesumweltministerium müssten daher mehr Transparenz schaffen und alle Gorleben-Akten ins Internet stellen. Das Ressort von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) entgegnete, man verlasse sich weiter auf die Analysen der eigenen Fachbeamten.

„Das Bundesamt für Strahlenschutz kann sich auf die Daten des Landes-Bergbauamts verlassen“, hieß es aus dem Ministerium. Die Vorschläge Wenzels seien unverständlich. Die Grünen wüssten genau, dass die Beratungen im zuständigen Fachausschuss eine längere Zeit beanspruchten. „Auch ihre Anfrage dazu wird umfänglich beantwortet. Das dauert aber seine Zeit. Man kann die Antwort bei einem so schwierigen Thema nicht ohne weiteres aus dem Ärmel schütteln.“

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Wenzel hatte Sander im Zusammenhang mit Erkenntnissen über Öl- und Gasvorkommen im Wendland und in der angrenzenden Altmark, die die beschlossene Weitererkundung von Gorleben behindern könnten, „Geheimniskrämerei“ vorgeworfen. Noch zu DDR-Zeiten sei es im östlichen Teil des Salzstocks bei Lenzen zu einem schweren Unfall bei der Entzündung von Gas gekommen, das aus dem Bohrloch entwich.

dpa