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Barsinghausen Ratsfraktion AfB fordert: Stadt soll mehr Kita-Plätze als benötigt vorhalten
Umland Barsinghausen

AfB fordert: Stadt Barsinghausen soll mehr Kitaplätze als benötigt vorhalten

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14:03 25.09.2019
Derzeit fehlen in Barsinghausen zahlreiche Kita-Plätze. Die AfB hat einen Vorschlag, wie alle Kinder künftig einen Platz bekommen sollen. Quelle: dpa (Symbolbild)
Barsinghausen

Soll die Stadt mehr Betreuungsplätze bereit halten, als rein rechnerisch benötigt werden? Das fordert nun auch die Ratsfraktion Aktiv für Barsinghausen (AfB) – und schließt sich damit dem Wunsch der Initiative Pro Kinderbetreuung Barsinghausen (Prokiba) an.

Um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu gewährleisten, soll die Stadt Barsinghausen Geld für 105 Prozent der rechnerisch benötigten Plätze in ihren Haushalt einstellen. Ihren Antrag begründet die AfB damit, dass „der Notstand an Kinderbetreuungsplätzen in den vergangenen Monaten gezeigt hat, dass es trotz sorgfältiger Planung der Verwaltung zu einer dramatischen Mangelsituation bezüglich der Bereitstellung von ausreichenden Kinderbetreuungsplätzen gekommen ist“.

Bedarf ist schwer abschätzbar

Die 105-Prozent-Abdeckung hatten bereits die Prokiba-Mitglieder gefordert. Eltern aus Barsinghausen gründeten die Bürgerinitiative, da ihre Kinder in diesem Jahr keinen Kita-Betreuungsplatz bekommen hatten. Im engen Dialog mit der Stadtverwaltung will sich die Initiative für eine ausreichende und bedarfsgerechte Kinderbetreuung in der Deisterstadt einsetzen.

Nachdem die Kita-Beiträge abgeschafft wurden, der Einschulungsstichtag flexibler geworden ist und weil es schwer ist, den tatsächlichen Bedarf durch im Bau befindliche und bereits ausgewiesene Wohnbaugebiete abzuschätzen, sei eine zuverlässige Berechnung der jeweils jährlich benötigten Kita-Plätze auch in den nächsten Jahren schwer, argumentiert die AfB. „Selbst bei einer 100-Prozent-Planung könnten deshalb Engpässe bei der rechtzeitigen Bereitstellung von Kita-Plätzen auftreten“, sagen AfB-Vorsitzende Daniela Dau und Fraktionsvorsitzende Kerstin Beckmann.

„Um zu verhindern, dass wir in den kommenden Jahren wieder vor einer akuten Mangelsituation stehen und Kita-Nothilfepläne auflegen müssen, sollten 105 Prozent der (rechnerisch) benötigten Betreuungsplätze vorgehalten werden.“ Darüber hinaus können so gegebenenfalls die „Aufteilung“ von Geschwisterkinder in unterschiedliche Einrichtungen vermieden und eine wohnortnahe Unterbringung erleichtert werden, hofft die AfB.

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Von Lisa Malecha

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