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Barsinghausen Aussteller haben mehr als 80 freie Stellen
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Aussteller haben mehr als 80 freie Stellen

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17:57 12.05.2019
Gisela Maas (von links) und ihr Kollege Friedrich Prasse vom Barsinghäuser Seniorenrat beraten die MoWi-Besucher über die sogenannten Notfalldosen für ältere Menschen, mit deren Hilfe wichtige Informationen für Ersthelfer vermittelt werden können. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Bei der Ausstellung für Mobilität und Wirtschaft (MoWi) haben sich nicht nur Unternehmen aus Handwerk, Handel und Gewerbe präsentiert. Auch zahlreiche Dienstleister, Verbände und öffentliche Institutionen nutzten die Messe, um sich bekannt zu machen.

Ein Erfolg war nach Einschätzung aller Beteiligten die erstmals im Rahmenprogramm organisierte Jobbörse, bei der die Aussteller die Gelegenheit hatten, über freie Stellen zu informieren und um neue Mitarbeiter zu werben. Mehr als 80 Stellen seien zur Besetzung gemeldet worden, berichteten Alicia Schreiber vom Verein Unser Barsinghausen und Personalvermittlerin Justyna Holtmannspötter von der Agentur für Arbeit. Gerade für Stellen aus dem handwerklichen Bereich habe es viele Interessenten gegeben, die direkt zu den Ausstellern geschickt werden konnten, sagte Schreiber. Ein Jobsuchender sei sogar direkt zum Stand eines Ausstellers begleitet worden, „um den direkten Kontakt herzustellen“, berichtete Wolfgang Below von der Arbeitsagentur. Die Experten halten angesichts des anhaltend großen Arbeitskräftebedarfs die in die MoWi eingebettete Jobbörse für eine gute Idee. „Das sollte man unbedingt fortsetzen“, sagten Schreiber, Holtmannspötter und Below.

Gute Stimmung angesichts des regen Besucherinteresses gab es auch bei den anderen ideellen Mitwirkenden: Direkt nebeneinander im Veranstaltungszelt waren etwa die Stände des Barsinghäuser Seniorenrates, des Freiwilligenzentrums Barsinghausen (FZB) und des Selbsthilfevereins Der Steg platziert. Die Mitglieder des Seniorenrates registrierten eine große Nachfrage nach sogenannten Notfalldosen: In diese Dosen werden Informationsblätter gesteckt, die zuvor mit allen wichtigen Patientendaten ausgefüllt werden. Im Notfall oder im Fall einer plötzlichen Erkrankung signalisiert ein Aufkleber an der Tür den Ersthelfern, dass eine solche Dose mit Informationen existiert und wo sie zu finden ist: stets im Kühlschrank des jeweiligen Haushalts, sodass keine Zeit mit der Suche verloren geht. „Schnell und effektiv“ könnten so wichtige Informationen für Helfer vermittelt werden, betonten Gisela Maas und Friedrich Prasse vom Seniorenrat. Das fanden offenbar auch die MoWi-Besucher: Schon am Sonntagmittag waren die meisten Notfalldosen verkauft.

Auch für den Verein Der Steg hat sich die MoWi-Teilnahme gelohnt: „Ich hatte gerade ein sehr intensives Gespräch“, berichtete Steg-Repräsentant Rudi Lindenthal. „Wenn wir auch nur ein solches Gespräch führen, dann war das Wochenende schon erfolgreich.“

Von Andreas Kannegießer

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