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Barsinghausen Der Fuchsbau sucht ehrenamtliche Helfer
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Barsinghausen: Der Fuchsbau sucht weitere ehrenamtliche Helfer

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19:13 28.06.2019
Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck (von links) und ihre Mitarbeiter Andrea Meyer und Jörn Döhnert würden sich über weitere ehrenamtliche Helfer freuen. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Der ambulante Hospizdienst Aufgefangen bietet seit fast zehn Jahren mit dem Fuchsbau eine Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche an. Im Lebenshaus an der Hinterkampstraße betreuen ehrenamtliche Mitarbeiter mittlerweile 45 Kinder und Jugendliche – Tendenz steigend. Daher sucht die Leitung der Einrichtung nun weitere Mitarbeiter.

Der Fuchsbau ist bekannt geworden

„Unser Angebot hat sich in den vergangenen Jahren bei Angehörigen, aber auch den Ärzten, die an uns verweisen, herumgesprochen. Das Wissen, dass Kinder anders trauern als Erwachsene, setzt sich zunehmend durch. Deswegen werden wir größer und suchen neue Mitarbeiter“, erklärt Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck. Ziel sei es, bis nach den Sommerferien Interessenten zu finden, die auf ehrenamtlicher Basis in die begleitende Trauerarbeit einsteigen. Das Alter der Helfer sei nebensächlich. „Wir haben Mitarbeiter, die sind 20 Jahre alt, andere sind fast 70. Die Mischung ist das Gute für die Kinder“, sagt Jörn Dönert, der seit Anfang des Jahres als hauptamtlicher Mitarbeiter zum Leitungsteam des Fuchsbaus gehört.

Geeignet für die Trauerbegleitung der Kinder und Jugendlichen sei eigentlich jeder, der seelisch wie körperlich in guter Verfassung sei „und dem das Thema Trauer und Abschied am Herzen liegt“, sagt Andrea Meyer, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin den Fuchsbau unterstützt. Wichtig sei es, den Kindern zuzuhören, mit ihnen zu spielen, zu kochen und zu basteln, ergänzt Maluck. „Sie gehen mit den Kindern mit und vergessen sich selbst dabei“, umschreibt die Leiterin die Anforderungen. Die fünf siebenköpfigen Gruppen, die jeweils zweimal im Monat im Fuchsbau zusammenkommen, werden von jeweils drei oder vier Mitarbeitern betreut. „Hier geht es meistens sehr fröhlich, laut und bunt zu“, sagt Meyer. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter können den zeitlichen Aufwand, den sie leisten wollen, selbst wählen, versichert Maluck.

Interessenten werden auf Tätigkeit vorbereitet

Angst, unvorbereitet in die Tätigkeit einzusteigen, muss niemand haben. Interessenten erhalten ein dreitägiges Einführungsseminar, in dem sie ihre eigene Biografie aufarbeiten, wichtige Dinge über ihre zukünftige Rolle als Trauerbegleiter sowie über die Trauer von Kindern und Jugendlichen erfahren. „Im Gegenzug werden Sie Teil eines tollen Teams, entwickeln sich weiter, machen wertvolle Erfahrungen mit Kindern und erweitern Ihren Horizont“, wirbt Maluck für die Tätigkeit. Es gebe zudem regelmäßige Schulungen für die Mitarbeiter sowie einmal monatlich ein Supervisionstreffen, wo die Helfer Erfahrungen austauschen können.

Interessenten können möglichst bis Anfang August beim Fuchsbau ihr Interesse an einer Mitarbeit bekunden. Das erste Modul des Einführungsseminars findet am 17. August statt. „Die Teilnahme am Seminar verpflichtet nicht zur anschließenden Trauerbegleitung“, betont Maluck. Wer sich dafür entscheidet, könne bereits ab Ende August hospitieren und ab Herbst den Fuchsbau unterstützen.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.aufgefangen.de, per E-Mail an fuchsbau@aufgefangen-ev.de und unter den Telefonnummern (0173) 7363533 (Erika Maluck) und (0173) 6364199 (Jörn Döhnert).

Die Mitglieder der derzeit fünf Trauergruppen treffen sich regelmäßig im Lebenshaus an der Hinterkampstraße. Quelle: Mirko Haendel

Von Mirko Haendel

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