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Barsinghausen Kitasuche: So lief der dritte zentrale Besichtigungstag
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Eltern on Tour suchen die passende Kita für’s Kind

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17:06 27.11.2019
Erster Stadtrat Thomas Wolf (rechts) und Leiterin Sigrid Pottschien (von links) führen das Elternpaar Diana und Christoph Lux durch den Kirchdorfer Astrid-Lindgren-Kindergarten. Quelle: Frank Hermann
Kirchdorf

Eltern on Tour – unter diesem Motto hat die Stadt Barsinghausen am Mittwoch zum dritten Mal einen Besichtigungstag in den Kindergärten und Krippen der Deisterstadt angeboten. Väter und Mütter konnten diesen Tag nutzen, um einen Überblick über potenzielle Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder zu erhalten. Außer zehn städtischen Kindertagesstätten beteiligten sich elf der 14 Einrichtungen freier Träger sowie die drei Großtagespflegen Scheunenkinder (Hohenbostel), Mullewapp (Großgoltern) und Deisterzwerge (Egestorf) an der Aktion.

Gesamteindruck verschaffen

„Eltern erhalten auf diese Weise die Chance, sich bei Besuchen in Einrichtungen mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten einen Gesamteindruck zu verschaffen. So fällt es in vielen Fällen leichter, den passenden Kindergarten oder die passende Krippe fürs eigene Kind zu finden“, erläutert der Erste Stadtrat Thomas Wolf.

In den Vorjahren seien die beiden ersten zentralen Besichtigungstage auf eine positive Resonanz gestoßen. Väter und Mütter nehmen laut Antje Baumgarten vom Fachdienst Kinderbetreuung gern die Gelegenheit wahr, sich persönlich in den Einrichtungen umzuschauen und zu informieren. „Viele Eltern kommen dann zum ersten Mal mit einer Gemeinschaftseinrichtung für ihre Kinder in Berührung. Das ist dann manchmal eine sehr emotionale Sache“, betont Baumgarten, die insbesondere die intensiven Vorbereitungen der jeweiligen Kita-Leitungen lobt: „Sie nehmen sich Zeit für die Besucher und versuchen, alle Fragen zu beantworten.“

Vorzüge nahebringen

Für Sigrid Pottschien vom Kirchdorfer Astrid-Lindgren-Kindergarten besteht umgekehrt die Gelegenheit, den Eltern on Tour die Vorzüge ihrer Betreuungseinrichtung in persönlichen Gesprächen nahezubringen. Nach den Erfahrungen aus den Vorjahren rechnet Pottschien mit etwa 15 Eltern, die sich über die Tagesstätte und die Krippe informieren wollen. Für die Jungen und Mädchen sei es kein Problem, dass fremde Leute zu Besuch kommen: „Die Kinder fühlen sich dadurch überhaupt nicht gestört, sondern spielen einfach weiter.“

Der Astrid-Lindgren-Kindergarten betreut 68 Kinder in drei Gruppen, hinzu kommt eine Krippengruppe mit 15 Kindern im Alter bis zu drei Jahren unter der Leitung von Stefanie Wolff. Kindergarten und Krippe kooperieren eng mit der benachbarten Grundschule. „So schaffen wir reibungslose Übergänge zwischen Krippe, Kindergarten und Schule“, erläutert Pottschien.

Eltern können vergleichen

Zu den ersten Besuchern in Kirchdorf gehören Diana und Christoph Lux aus Barsinghausen mit ihrer eineinhalbjährigen Tochter Theresa. Sie wollen sich nacheinander vier bis fünf Betreuungseinrichtungen anschauen, um dann eine Krippe oder einen Kindergarten auszuwählen. „Dieser Besichtigungstag kommt uns sehr gelegen. Denn dadurch können wir Vergleiche anstellen“, sagt Christoph Lux.

Bislang stehe für die Eltern noch nicht fest, ob sie ihre Tochter nächstes Jahr in eine Krippe oder ein Jahr später in einen Kindergarten geben. Von der Besichtigungstour erhofft sich das Paar einen deutlichen Fingerzeig, wann und wo sie ihr Kind anmelden sollten.

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Von Frank Hermann

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