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Barsinghausen Goetheschule lobt großes Engagement ihrer Abgangsschüler
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Goetheschule lobt großes Engagement ihrer Abgangsschüler

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19:08 28.06.2019
Schulzweigleiterin Kristina Clodius (links) und der Leiter der Kooperativen Gesamtschule, René Ehrhardt (rechts), gratulieren den Jungen und Mädchen mit den besten Abschlussnoten aus den sieben Abgangsklassen. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Barsinghäuser Goetheschule hat am Freitag in einer stimmungsvollen Abschlussfeier 148 Jungen und Mädchen aus insgesamt sieben neunten und zehnten Klassen verabschiedet. Weil die Schulaula gerade grundsaniert wird, hat die Schule ihre Entlassungsfeier erstmals in der großen Sporthalle ausgerichtet. Angesichts der großzügigen Platzverhältnisse dort waren die Verantwortlichen der Schule offenbar gar nicht so unzufrieden mit dieser Lösung. Auch in den nächsten Jahren könnten die Abschlussfeiern dort stattfinden, sagte Schulleiter René Ehrhardt, wies aber zugleich darauf hin, dass die Goetheschule leider „ohne Neubauten auskommen“ müsse und die Stadt lediglich dringende Brandschutzarbeiten ausführen lasse.

37 Prozent treten Ausbildung an

Die Abschlussbilanz für die Koperative Gesamtschule (KGS) fällt positiv aus: Von den 148 Abgangsschülern haben 66 den erweiterten Sekundarabschluss erreicht und können damit ihre Schullaufbahn an einer gymnasialen Oberstufe fortsetzen. 58 Schüler haben den Sekundarabschluss I (Realschule) und neun den Sekundarabschluss I (Hauptschule) erhalten. Darüber hinaus wurden sieben normale Hauptschulabschlusszeugnisse, ein Förderschulabschlusszeugnis und sieben Abgangszeugnisse übergeben. Schulzweigleiterin Kristina Clodius lobte den hohen Anteil von 37 Prozent der Abgangsschüler, die eine betriebliche Ausbildung antreten werden. Angesichts des Fachkräftemangels sei das eine „erfreuliche Zahl“, sagte sie.

Vorfreude: Die Abgangsschüler der Barsinghäuser Goetheschule warten auf die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Quelle: Andreas Kannegießer

Für die Abgangsschüler gab es viele lobende Worte. „Ihr wart eine Bereicherung für die Schule“, sagte Clodius. Bürgermeister Marc Lahmann sagte, dass nun für die Schüler wichtige Entscheidungen über den weiteren Lebensweg anstünden. „Ich hoffe, dass ihr einen Weg wählt, der erfolgreich ist, Euch ausfüllt und Spaß macht“, sagte Lahmann. Er lud die Gesamtschüler ausdrücklich ein, auch die Stadt Barsinghausen als künftigen Arbeitgeber in Betracht zu ziehen. Die Stadt könne nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. „Ihr seid uns herzlich willkommen“, sagte Lahmann. Klassenlehrer Hermann Müller gab seinen scheidenden Schützlingen mit auf den Weg, dass das Abschlusszeugnis keinen Stempel für den Rest des Lebens bedeuten müsse. „Es hängt an Euch, etwas daraus zu machen“, betonte er. Und Schulleiter Ehrhardt stellte einen Bezug zur aktuellen gesellschaftlichen Situation her. „Probleme lassen sich nur im gemeinsamen Gespräch lösen, nicht mit Parolen“, sagte er. „Schaut nicht weg, wenn die Demokratie in Gefahr ist“, appellierte er an die Schüler.

Lynn Hirsch erreicht Abschlussnote 1,0

Als Jahrgangsbeste aus den einzelnen Klassen wurden Constanze Pohla (9H1), Kira-Rubina Rogge (10H1), Lea Marie Jacobs (10R1), Paul Mesenbrink (10R2), Lara Marie Miele (10R3), Simon Steschulat (10G1) und Lynn Hirsch (10G1) ausgezeichnet. Lynn hat mit einem Durchschnitt von 1,0 den mit Abstand besten Abschluss aller KGS-Schüler erreicht. Weitere Auszeichnungen überreichten Ehrhardt und Clodius an jene Schüler, die sich sozial und schulisch besonders engagiert haben. Joy Gentzsch und Lennart Hartmann haben die Belange der Schüler in zahlreichen Gremien bis hin zum Regionsschülerrat vertreten. Weitere Präsente gab es für Lara Marie Miele, Joey Marie Steuber, Felix Christoleit, Max Freytag, Antonia Hämmerling, Timo Wohlrab, Marian Vincent Meier und Nico Vogt, Lennart Hartmann, Nick Weber, Alicia Döding, Celine Görlach, Anna Harmsen, Jonah Rene Pukropski, Mika Spannuth und Leonie Tegtmeier. Die Schulleitung lobte zudem den Schulelternratsvorsitzenden Dirk Budde, der sich in außergewöhnlicher Weise engagiert habe.

Von Andreas Kannegießer

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