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Barsinghausen Hitzewelle: Stadtwerke Barsinghausen rufen zum Wassersparen auf
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Hitzewelle - Stadtwerke Barsinghausen rufen zum Wassersparen auf

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16:29 24.07.2019
Rasensprengen mit Trinkwasser ist in Barsinghausen ab sofort tabu. Die Stadtwerke rufen zum Wassersparen auf. Quelle: dpa
Barsinghausen

Angesichts der extremen Temperaturen in dieser Woche befürchten die Barsinghäuser Stadtwerke, dass es wieder zu Engpässen bei der Trinkwasserversorgung kommen könnte. Das kommunale Versorgungsunternehmen appelliert deshalb an die Haushalte und Unternehmen im Stadtgebiet, den Wasserverbrauch auf das Notwendigste zu beschränken. Laut Mitteilung der Stadtwerke ist es „untersagt, mit Trinkwasser den Rasen zu sprengen, die Gärten zu bewässern oder den Pool zu füllen“. Der Appell zum Wassersparen richte sich insbesondere an die Sportvereine, heißt es weiter.

Je höher die Temperaturen steigen, desto höher ist erfahrungsgemäß auch der Trinkwasserverbrauch. Die Stadtwerke waren bereits im vergangenen heißen Sommer einmal an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Damals konnte nur hauchdünn vermieden werden, dass einzelne Ortsteile im Stadtgebiet zeitweise von der Wasserversorgung abgeschnitten werden mussten.

Aufbereitungskapazität ist begrenzt

Eigentlich ist im Urstromtal zwischen Deister und Stemmer Berg auch in langen Hitzeperioden genügend Grundwasser vorhanden. Das Problem für die Stadtwerke ist die technisch begrenzte Aufbereitungs- und Lagerkapazität des sanierungsbedürftigen Grundwasserwerks Eckerde. Derzeit können nur rund 5000 Kubikmeter Wasser täglich aufbereitet und enthärtet werden. Die Verbrauchsspitzen im Jahr 2018 lagen aber bei rund 7000 Kubikmeter täglich.

Das Grundwasserwerk soll neu gebaut und dabei so ausgelegt werden, dass auch extreme Verbrauchsspitzen jederzeit ohne Probleme abgedeckt werden können. Den Grundsatzbeschluss für den Neubau hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke bereits gefasst, er muss in der ersten Sitzung nach der Sommerpause noch vom Rat der Stadt bestätigt werden.

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