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Barsinghausen Im Gemeindehaus wird eine Woche lang munter getobt
Umland Barsinghausen Im Gemeindehaus wird eine Woche lang munter getobt
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14:10 05.02.2019
Der Gemeindesaal der Barsinghäuser Baptisten ist in dieser Woche in einen großen Indoor-Spielplatz verwandelt. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
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Barsinghausen

Im Gemeindesaal der Evangelisch-Freikirchlichen Hoffnungsgemeinde sitzen normalerweise die Gemeindeglieder bei Gottesdiensten und hören die Predigt. Nun aber toben 68 Kinder in denselben Räumen munter herum. Zum zweiten Mal ist die Kirche der Baptisten in dieser Woche zu einem großen Indoor-Spielplatz umgebaut worden. „Wir freuen uns, dass wir den Kindern bei dem Schmuddel-Wetter einen Spielplatz bieten können“, sagt Organisatorin Wiebke Flock. Die Attraktion öffnet fünf Tage lang für junge Besucher bis zu einem Alter von sechs Jahren. An jedem Nachmittag von 15 bis 17 Uhr können die Kinder unter anderem im Bällebad planschen, ein Klettergerüst erklimmen oder in der Hüpfburg toben.

Felix (5, links) bastelt mit Noah (4) das verlorene Schaf. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Der fünfjährige Felix sitzt mit seinem vierjährigen Freund Noah am Basteltisch, und gemeinsam gestalten sie das verlorene Schaf aus der Bibelgeschichte. Die Bastelaktionen haben einen biblischen Hintergrund, und die Kinder können an jedem Tag eine andere Geschichte aus der Heiligen Schrift kreativ bearbeiten. Zur gleichen Zeit lässt sich die fünfjährige Hannah am Schminktisch zum Tiger schminken und krabbelt anschließend durch einen blauen Tunnel. „Ich komme morgen nochmal wieder und tobe in der Hüpfburg“, kündigt Hannah gut gelaunt an.

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Die fünfjährige Hannah möchte nochmal wieder kommen und in der Hüpfburg toben. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Den Indoor-Spielplatz hatte die Gemeinde vor einem Jahr zum ersten Mal angeboten und hatte schon bei der Premiere viel Erfolg mit dem Angebot. Zwischen 70 und 130 Kinder waren jeweils ins Gemeindehaus gekommen, wie Mitorganisator Burkhard Mähler berichtet. Nach der überaus erfolgreichen Premiere hatten die Organisatoren um Pastor Roland Bunde, Cora von der Fecht und Mähler den Entschluss gefasst, den Winter-Spielplatz in diesem Jahr erneut zu öffnen. Aus Sicherheitsgründen will die Gemeinde in diesem Jahr aber darauf achten, dass höchstens 100 Jungen und Mädchen gleichzeitig im Raum sind. „Bei zu vielen Anwesenden ist es für keinen mehr ein schönes Erlebnis“, erläutert Wiebke Flock.

Mahdi (6) hat die Burg ganz alleine gebaut. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

 

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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