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Barsinghausen Jörn Döhnert ergänzt die Fuchsbau-Leitung
Umland Barsinghausen Jörn Döhnert ergänzt die Fuchsbau-Leitung
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13:45 15.02.2019
Jörn Döhnert (von links) verstärkt das hauptamtliche Team mit Maria Bernarding und Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Hauptamtliche Verstärkung erhält die Fuchsbau-Trauergruppe für Kinder und Jugendliche im Ambulanten Hospizdienst Aufgefangen: Jörn Döhnert bildet seit wenigen Wochen das zweiköpfige Leitungsteam gemeinsam mit Erika Maluck, die bislang allein als hauptamtliche Mitarbeiterin den Fuchsbau führte. Für Döhnert finanziert die Region Hannover als Trägerin der Kinder- und Jugendhilfe eine Dreiviertel-Personalstelle mit 25 Arbeitsstunden pro Woche – zunächst befristet auf ein Jahr.

Bereits seit drei Jahren engagiert sich Jörn Döhnert, ein gelernter Sonderpädagoge, als zertifizierter Trauerbegleiter speziell für junge Menschen im Fuchsbau. Bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit liegt der Schwerpunkt in der Gruppenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Aber auch Einzelbetreuungen gehören zu den Aufgaben des Trauerbegleiters.

„In der Festanstellung kümmere ich mich darüber hinaus künftig zusammen mit Leiterin Erika Maluck auch um Erstgespräche und Akutfälle sowie um die Koordination der ehrenamtlichen Helfer“, erklärt Döhnert. Für eine einzelne Person sei das wachsende Arbeitspensum in der Fuchsbau-Leitung kaum noch zu bewältigen.

Die Nachfrage für eine Betreuung im Fuchsbau steigt nach Angaben von Erika Maluck immer mehr. Derzeit besuchen 42 Kinder und Jugendlichen die vier Trauergruppen oder erhalten bei Bedarf eine Einzelbetreuung. Für diese Aufgaben steht ein Pool von 27 ehrenamtlichen Helfern bereit.

„Hinzu kommen viele Gespräche mit Eltern, Schulen und Kindergärten sowie Einsätze in akuten Notfällen – zum Beispiel leisten wir Beistand, wenn Kinder eine Todesnachricht erhalten“, erläutert Maluck. Von großer Bedeutung sei es, auf die ganz individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen. „Denn jede Familie und jedes Kind tickt anders. Da schauen wir genau hin, welche Hilfe wir leisten können. Und das braucht Zeit“, betont die Fuchsbau-Leiterin.

Dank der hauptamtlichen Unterstützung von Jörn Döhnert verspüre sie schon nach kurzer Zeit eine deutliche Entlastung in der Leitungsfunktion. Zudem sei es ein positiver Effekt, neben einer Frau nun auch einen Mann auf der Leitungsebene des Fuchsbau zu haben.

„Wir sind froh über diese neue Personalstelle für Jörn Döhnert, auch wenn wir nach einem Jahr einen Antrag auf Verlängerung stellen müssen. Immerhin leisten wir hier wichtige Arbeit in einem Bereich, der Kinder für den Rest ihres Lebens prägen kann“, erklärt Maria Bernarding, Leiterin des Hospizdienstes Aufgefangen.

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Von Frank Hermann

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